Mit Illoyalität umgehen

Liebe Leser,

die Erfahrung mangelnder Loyalität kann uns ganz schön treffen – im ersten Moment.
Wenn Nahestehende uns das Gefühl vermitteln nicht zu uns zu stehen oder uns ihre Unterstützung versagen, handelt sich in erster Linie um unsere eigene Bewertung:  „ich stehe alleine da“.
Ist es wirklich so ?

Jedes Opfergefühl kann schnell revidiert werden – zB mit der Frage: bin ich denn loyal zu mir selbst ?

Sehr oft sind wir nicht loyal zu uns. Wir vergessen unseren eigenen Wert wenn wir uns über andere Menschen ärgern, die uns gerade mal nicht zeigen wie wertvoll wir sind.

Egal ob in der Partnerschaft, in der Familie, im Freundeskreis oder auf der Arbeit: wenn wir einmal das Gefühl haben jemand ist nicht loyal zu uns, ist es destabilisierend.

Aber wir sind oft nicht loyal zu uns und wundern uns dann, warum Andere es auch nicht sind.

Oder wir sind loyal zu Anderen und auch zu uns selbst – dann bleibt uns nur noch Jene zu bemitleiden, die keine Ahnung von Loyalität im Leben haben aber uns schlecht fühlen, das sollten wir nicht.
Es reicht, zu sich zu stehen und diese Kraft zu spüren.

Manchmal versäumen wir es auch einfach ruhig nachzufragen: wie war das gemeint von Dir ?
Oder sich selbst zu hinterfragen: habe ich das überhaupt richtig verstanden ? Und dann nach zu fragen, wenn es nicht eindeutig ist.

Summa summarum sollten wir die Opferrolle vermeiden oder schnell wieder verlassen indem wir stolz auf uns selbst sind: loyale Menschen sind von unschätzbarem Wert und je loyaler Sie auch noch zu sich selbst sind, desto unbezahlbarer werden Sie.

Auch damit bringen Sie Ruhe in Ihr Leben: wenn Sie wissen wie sehr Sie sich selbst respektieren und wie wichtig Ihnen wahre Loyalität ist in allen Ihren Lebensbereichen.
Das wichtigste ist, dass Loyalität Ihr eigenes Leben bereichert.

Einen wunderbaren herbstlichen Sonntag !

Liebe Leser,

Aufregung, innere Unruhe, Unsicherheit, diffuses Unwohlsein – viele emotionale und körperliche Symptome entstehen wenn wir im Vorfeld gedanklich eine starke Bewertung getroffen haben.

Je stärker die gedankliche Bewertung desto stärker die emotionalen und körperlichen Auswirkungen.
Die einzige Lösung: Beruhigung.

Wie also Ruhe in dieses aufgewühlte innere System bringen, wenn es nun mal so weit gekommen ist ?

Wie können wir uns situativ beruhigen und wie können wir daraus eine neue allgemeine Angewohnheit machen uns immer schneller und immer weniger aufzuregen ?

Zunächst müssen wir wahrnehmen, dass Unruhe in uns entstanden ist.

Sie müssen es merken – diesen Schritt kann Ihnen niemand abnehmen.

Vielleicht müssen Sie lachen aber das geht so: „ich merke gerade, dass ich sehr unruhig und verängstigt (oder wütend oder verunsichert etc. ) bin. Das will ich nicht. Stattdessen will ich gelassen, sicher, ruhig und handlungsfähig sein.“
Dann beginnen Sie ruhig zu atmen und sich selbst zu suggerieren: „alles ist gut jetzt gerade in diesem Moment“. Und Sie wiederholen es mehrmals bis Sie tatsächlich mehr Ruhe spüren.
Das machen Sie dann immer unmittelbar bei Stress. Dann werden Sie immer länger und immer besser in diesem Zustand bleiben können.

Damit beruhigen Sie Ihr inneres System.

Machen Sie sich einen ruhigen und sehr entspannten Sonntag !

sicherlich haben Sie sich letzte Woche in den unterschiedlichen Beispielen von Situationen wiedererkannt, in denen Sie spüren, dass Ihre Energie sich verringert.
Heute werden wir sehen, in welchen allgemeinen Zuständen dies noch geschieht.

Bereits im Verhalten von Verdrängung und Vermeidung geht wertvolle Energie verloren.

Ein solcher Zustand ist die Prokrastination (= Aufschieberitis). Wir zögern eine Sache immer wieder hinaus und versuchen (unbewusst) deren Erledigung nicht anzugehen obwohl wir immer wieder Anlaufversuche unternehmen. Meistens sind wir sehr zufrieden und energiegeladen, wenn wir diese Sache endlich erledigt haben.

Oder jegliche Art von Vermeidung wenn wir viel Energie verwenden mit alternativen Handlungen um den direkten Weg zu umgehen (Erklärungen, Ausreden „um den heissen Brei herum“ um einem Thema  auszuweichen oder gar eine mehrtägige Autofahrt um einen Flug zu vermeiden).

Dauersurfen im Internet, Serien auf Netflix und Dauerkonsum sind weitere Beispiele für ein Verpuffen und Zerstreuen wertvoller Energie.

Versuchen Sie Ihre eigenen gängigen Lecks zu identifizieren und zu reduzieren – Sie werden sehen wie Ihre Reserven sich wieder füllen und gute Energie bereitsteht für die Aufgaben, die Ihnen am Herzen liegen.

Machen Sie sich einen gemütlichen Sonntag !

 

 

auch dieses Phänomen kennen Sie: Sie stehen gut gelaunt auf, fühlen sich kraftvoll und zuversichtlich. Sie beginnen mit Ihrem Tagwerk und verpassen irgendwann die Abzweigung, die Sie in fehlende Abgrenzung geführt hat, denn plötzlich sind Sie seelisch demotiviert bis entmutigt.
Wie kommt es dazu ?

Wahrscheinlich ist es zu einem oder mehreren Energie-Lecks gekommen: Sie haben Ihre gesamte Energie (unbemerkt) in Negativität gelenkt – sonst wäre es nicht passiert.

Es geht also darum, die eigene Energie positiv zu halten – je mehr wir dies trainieren, desto schneller spüren wir das Hereinschleichen negativer Energie, egal ob Sie von Aussen kommt und wir darauf reagieren oder sich der eigene interne Fokus plötzlich verändert und wir ihm unbemerkt immer weiter folgen.

Denn Energie folgt immer unserem Fokus.

Ein paar Beispiele von Energie-Lecks: der Blick aufs Handy (Newsticker mit Katastrophenmeldung) egal ob es sich um die Ukraine dreht (es hilft niemandem zu jammern) oder ein 100-jähriger Politiker stirbt. Dies ist keine Katastrophe sondern der Lauf der Dinge (aber es erscheint als Eilmeldung im Newsticker und wühlt Sie erst einmal auf).
Panikmache jeglicher Art: im Gespräch mit den Nachbarn, im Fernsehen, im Internet und in allen anderen menschlichen Beziehungen. Vieles wird bewertet – obwohl es gar keiner Bewertung bedarf) und negativ gedeutet. Die positiven Aspekte oder Lösungen werden überhaupt nicht gesehen. Das engt den Fokus ein und lenkt ihn entsprechend.

Ich lade Sie dazu ein, Ihre Energie-Lecks zu identifizieren und zu reduzieren.

Vermeiden Sie Gespräche, die immer gleich negativ ablaufen. Sorgen Sie für sich durch diese Bewusstheit und justieren Sie Ihren Fokus auf das was Ihnen Freude macht und was Ihre Energiespeicher mit Freude und Wohlbefinden füllt.

Machen Sie sich einen entspannten Sonntag und lassen Sie es sich gutgehen !
 

viele Menschen versuchen auf unterschiedliche Weise ihren Schlaf zu verbessern und tun dies mit allen möglichen Maßnahmen: sie steuern ihre Essenzeiten, kaufen sich gute Matratzen, versuchen Aufregungen zu vermeiden und regelmäßige Zeiten einzuhalten um ihre Schlafqualität bestmöglich zu beeinflussen.

Die beste Art gut zu schlafen ist diesen Schlaf bewusst zu geniessen.

Dies tun Sie am besten indem Sie sich das erst einmal bewusst vornehmen.
„Ich werde ab heute meinen Schlaf bewusst geniessen“.
Da Sie ja während Ihres Schlafes bewusstlos sind – wie soll so etwas funktionieren ?

Die besten Ergebnisse erzielen Sie mit dem Loopen von Schlaf-Affirmationen während Sie einschlafen.

Suchen Sie sich die Affirmationen aus, die Ihnen das meiste Wohlbefinden suggerieren.

Wie zum Beispiel:

Ich geniesse meinen Schlaf.
Ich verdiene einen erholsamen Schlaf.
Ich regeneriere mich voll und ganz heute Nacht.
Ich atme Frieden ein und Sorgen aus.
Ich habe heute mein Bestes gegeben und bin bereit für einen gesunden Schlaf.
Ich heile im Schlaf.
Der Schlaf kommt und ich entspanne mich.
Ich bin friedvoll und schläfrig.
Ich bin sicher und kuschelig.
Es gibt nichts für mich zu tun.

Basteln Sie Ihre eigenen Affirmationen mit den Inhalten, die auf Sie entspannend wirken und loopen Sie diese während Sie einschlafen. Geniessen Sie diesen Prozess.

Liebe Leser, ich wünsche Ihnen von nun an einen noch erholsameren Schlaf !

viele Menschen haben Freude an gesellschaftlichen Aktivitäten und agieren in verschiedensten Kreisen, die entweder sportlich ausgerichtet sind, wohltätig, kulturell oder auch politisch. Gelegentlich werde ich angesprochen, wenn die Betroffenen den Eindruck haben, dass manchmal die Freude getrübt wird durch einen gewissen Druck dazu gehören zu müssen oder zu wollen. Es geht also darum, dass man sich verbiegt und dies kein gutes Gefühl ist.

– Hand aufs Herz: was ist Ihnen wirklich wichtig ? Sind es die Menschen, die Sache oder die Außenwirkung ?

– Wen wollen Sie beeindrucken und warum ?

Wenn Sie Andere beeindrucken wollen, dann ist dieses Vorhaben mit sehr viel Anstrengung verbunden. Automatisch zeigen Sie sich auf eine Weise, die nicht Ihr wahres Wesen wiederspiegelt. Das kostet Kraft und ist unbefriedigend. Vielleicht ist es an der Zeit die Dinge zu überdenken. Wenn Sie aber mit vollem Herzen dabei sind, nutzen Sie die Gelegenheit um sich so authentisch wie möglich zu zeigen, das tut Ihrem gesellschaftlichem Ansehen keinen Abbruch – ganz im Gegenteil –  und ermöglicht Ihnen sich so zu zeigen wie Sie sind.

Denken Sie am heutigen Sonntag daran, dass uns Menschen lieben und achten nicht weil sondern obwohl wir uns verbiegen …

sehr oft sehe ich in meiner Praxis, dass Menschen generell-ganz gleich ob Frau oder Mann-das starke Bedürfnis haben, allzeit einen guten Eindruck auf Ihre Mitmenschen zu machen. Dies bezieht sich sowohl auf die Familie, den Freundeskreis und das gesellschaftliche Umfeld wie auch auf den beruflichen Bereich. Der Nachteil ist, dass dies extrem anstrengend ist und hochgradig Stress verursacht.
Stellen Sie sich doch einfach folgende Fragen:

1. Gefällt Ihnen JEDER zu JEDER Zeit ?

2. Gefällt Ihnen an einer Person IMMER ALLES ?

Die Antwort ist sicherlich NEIN und das ist gut so. Warum wollen oder sollen Sie also etwas erreichen, was Sie von Anderen auch nicht erwarten können ?  Es spricht auch nichts dagegen, sich dort zu bemühen, wo Ihnen eine Sache wichtig ist, sinnvoll und realistisch. Überall wo Sie dies nicht sehen, dürfen Sie sich entspannen.

Wenn wir die uns zur Verfügung stehende Zeit besser und intensiver spüren und sie mit positiven Inhalten füllen, wie in den beiden letzten Newslettern zum Jahreswechsel von mir dargestellt, so stehen wir vor der Herausforderung, die Inhalte zu definieren, die in unserem Zeitrahmen Platz finden sollen.

Zeit und Qualität unserer Lebensdauer wollen dazu in Einklang gebracht werden.

Dies erfordert eine klare Definition dessen, was uns am wichtigsten ist.

Daraus ergibt sich ein Vertagen oder Weglassen der Dinge, die nicht zu diesen Prioritäten gehören.

Sie spüren täglich, dass der Tag nur 24 Stunden hat. Sie wollen wichtige Lebensbereiche wie Ihre Gesundheit, Zeit mit Ihren Kindern, Vorankommen im Beruf, Haus- und Gartenarbeit, gesellschaftliche und soziale Verpflichtungen, Urlaub etc. aufeinander abstimmen. Hier gilt: VERTAGEN oder gar WEGLASSEN von Aufgaben oder Verpflichtungen zugunsten Ihrer Prioritäten. Wir widmen uns sonst immer dem Dringenden (= das was gerade ansteht oder von uns erwartet wird) zu Lasten des Wichtigsten (= das was unser Leben ausmacht).

Liebe Leser, es dauert meist 5 Minuten, um seine Prioritäten zu definieren – vielleicht mögen Sie sich diese Zeit nehmen am heutigen Sonntag …

an manchen Tagen, besonders an ungemütlichen, trüben Tagen, fühlen sich viele Menschen antriebslos, unmotiviert, planlos und unzufrieden. Man nimmt sich sogar etwas vor, erledigt nichts davon, isst stattdessen Chips und Schokolade und statt dem Geplanten Spaziergang, hängt man vor dem Computer oder Fernseher herum…

Interessanterweise sind es meist die freien Tage, die einen solchen Nährboden bieten obwohl sie bestens geeignet wären für gute Laune und Tatendrang.
Warum ?  

Unser Gehirn ist an freien Tagen tendenziell „unterbeschäftigt“ da die Anforderung und die Routine der regulären Arbeitsabläufe wegfällt und wir freie Zeit nicht automatisch mit Inspiration und guter Laune verbinden – eher mit der Abwesenheit von Zwang.

Wenn wir also dem ungeforderten Gehirn keinen guten Plan anbieten, wird es eher in Inaktivität und tendenziellen Trübsal abdriften. Planlose Handlungen und negative Gedanken sind die logische Folge.

Wenn wir einen frustrierten „vergeudeten“ Tag hatten, ist es nicht aufgrund des Wetters passiert sondern in Ermangelung einer guten eigenen Vision für diesen Tag.
Und aufgrund der Unfähigkeit uns selbst ein Kommando zu geben, um dieses Vorhaben bewusst umzusetzen.

Ich wünsche Ihnen allen einen entspannten Sonntag !

es ist manchmal überraschend zu sehen, wie kritiklos wir „Veränderungen von oben“ hinnehmen und gleichzeitig so widerspenstig Veränderungen „für uns selbst“ betrachten.
Wir beugen uns teilweise schnell und kritiklos, gleichzeitig lehnen wir viele Veränderungen ab, die uns zugute kommen würden.

Wir sollten daher unsere Haltung umkehren: etwas mehr kritische Einstellung als Filter im Aussen und mehr Offenheit für interne fortschrittliche Veränderungen.

Dabei ist es egal ob es sich um das Gerede der Nachbarn dreht, unsere politischen Strömungen oder die Meinungsbildung in den sozialen Netzwerken, letztlich ist es unsere Aufgabe die Dinge zu hinterfragen.

Es ist auch egal, welche Form der Widerstand annimmt, wenn es darum geht etwas an uns selbst zu verbessern: die Gesundheit, die Arbeitssituation, der Alltag, unsere eigene Einstellung zu Gott und der Welt und unsere Rolle in Beziehungen. Hier sind Verbesserungen oftmals angesagt und würden uns eine deutliche Steigerung unserer Lebensqualität bringen.

Mit diesen Feststellungen möchte ich Sie motivieren mehr Selbstbestimmung zu erzeugen und zwar mit der richtigen Einstellung zu möglichen externen und internen Veränderungen.

Ich wünsche Ihnen allen einen wunderbaren Sonntag