Mut & Muße – für Ihre neue Woche

gelegentlich kommt dieses äusserste Mittel zum Einsatz, wenn es darum geht, Unklarheit oder generell unerwünschtes Verhalten von Anderen zu beenden – oftmals nach einer längeren Phase von Unklarheit.

Wer dieses Instrument nutzen will, muss erst selber klar sein.
Idealerweise geht es der Person, die es stellt, damit gut.

Die Energie eines Ultimatums muss, wie gesagt klar, sein.
Ein Ultimatum gilt auch vor allem für die Person, die es ausspricht.
Deshalb ist es so wichtig, sich die Konsequenzen vorher zu überlegen, durchzuspielen und damit fein zu sein. Zu wissen, ich ziehe das Ding durch falls es nicht klappt.
Es bedeutet: entweder bekomme ich, was ich will – anders will ich es nicht und dann mache ich etwas anders.
Alles andere ist Erpressung oder Druck und damit nicht nur wirkungslos. Es erodiert auch das inhaltliche Gewicht und den Respekt, wenn etwas als Ultimatum dargestellt wird und dann letztlich nicht durchgezogen.
Wenn angedrohte Konsequenzen ausbleiben, war es kein Ultimatum.

Wir können dies täglich erleben, sowohl  im privaten wie auch im beruflichen Bereich.

Dies sollte man sich deshalb sehr gut überlegen und an der eigenen Abgrenzung arbeiten damit ein Ultimatum wirken kann und nicht als inhaltloser inkonsequenter Abdruck hängen bleibt weil man Angst hat vor den selbst aufgestellten Konsequenzen.

Ihnen allen einen klaren sonnigen Sonntag heute  !

wenn es Ihnen ernst ist mit mehr Teilnahme und Teilhabe – überall dort, wo unbekannte Menschen und Orte sind und Sie sich unsicher fühlen, lohnt es sich genau das zu trainieren.

Entspannt Zusammentreffen mit Anderen ist Übungssache.
Entspannt zuhören und sprechen kann man lernen.

Die bewusste klare Entscheidung hierfür ist natürlich Grundvoraussetzung.

Genauso wie der Wille, alte Verhaltensweisen von Unwohlsein und Unsicherheit aufzugeben.
Dazu: die Motivation, zu beginnen – einfach einzusteigen.
Die nächste Veranstaltung zu buchen und zu besuchen.

Hierfür ist es hilfreich, sich ein klar definiertes Vorhaben zu setzen:
„Ich möchte neuen interessanten Menschen begegnen.“
„Ich will entspannt auftreten und die Dinge auf mich wirken lassen“.
„Ich will mich zeigen wie ich bin“.
„Sollte dies beim ersten Event noch nicht stattfinden, sehe ich es als Übung und mache einfach weiter“.

Es gehört mit dazu, Erfahrungen zu machen. Auch mal 2 – 3 Sätze mit jemand wechseln zu können, der uns nicht so inspiriert. Auch das ist Training und will experimentiert werden.
Je öfter Sie es tun, desto weniger stört es Sie. Und Sie lernen zu jonglieren zwischen Zurückhaltung beim Zuhören und Authentizität beim Sprechen – egal ob Sie sich bisher für introvertiert oder extrovertiert hielten. Und im Nachgang erschöpft vor Anspannung waren (wortlos oder durch zu viele kompensierende laute Worte).

Desto mehr Gespür entwickeln Sie gezielt für die Menschen, mit denen Sie gemeinsame Schnittmengen entdecken und entsprechend Spaß und/oder Tiefgang in den Gesprächen haben.

Ihnen allen einen erholsamen Sonntag  !

egal zu welcher Kategorie Sie sich zählen – ob Sie nun ein lauter Extrovertierter sind, der die Dinge überspielt oder ein scheinbar Introvertierter, der sich nicht so leicht öffnet, vielleicht wollen Sie etwas an Ihrer Situation verändern.

Sie können trainieren damit Sie langsam aber sicher die Wahl haben entweder entspannt zu kommunizieren oder entspannt zuzuhören oder einfach nur zu beobachten.

In der Tat ist es möglich, kleine Schritte zu machen, sich heran zu tasten in Situationen und sozialen Interaktionen. Egal ob auf einer Veranstaltung, einer Fortbildung, einem Event.

Am einfachsten ist es, erst einmal entspannt zuzuhören. Man muss nicht immer zwingend etwas sagen. Man darf erst einmal abwarten und beobachten. Man darf lächeln wenn man möchte. Es findet sich immer ein positiver Ankerpunkt – eine Form, eine Farbe, einen Klang, einen Raum, Personen, die ansprechend sind, ein Thema, das interessant ist etc. Beobachten Sie erst einmal. Nehmen Sie wahr wie etwas auf Sie wirkt.

Sollte Sie jemand ansprechen haben Sie gleich einen positiven Aspekt parat.

Sollten Sie sich dann dazu entschliessen zu kommunizieren, können Sie diese positiven Punkte nutzen und diese vielleicht in eine Frage packen. Die Thesen waren interessant, die Farben so intensiv, die Inhalte so fordernd – wo findet man am besten etwas Erfrischendes zu trinken ? Der Wein hat eine schöne Farbe, ist er empfehlenswert ?
Schon hat man ein sympathische Entrée und, sollte die angesprochene Person nicht gesprächig sein – egal: Sie üben einfach und die Sache ist unverbindlich.
Manchmal jedoch ergeben sich nette Gespräche und Kontakte, die neue Impulse bringen. Und wenn nicht – Hauptsache, Sie sind entspannt und nehmen die Dinge nicht so ernst.

Sie werden sehen, je mehr Sie trainieren desto entspannter und selbstbewusster fühlen Sie sich.
Ob Sie nun etwas reservierter beobachten oder sich an Gesprächen beteiligen oder auch hin- und her switchen – Sie können es sich aussuchen.

Ihnen allen einen wunderbaren Sonntag  !