immer wieder ärgert man sich, wenn die Zeit vergeht und man stellt fest, diese oder jene richtig gute Idee habe ich – wieder nicht – umgesetzt. Sie war da, fühlte sich gut an und wurde dann wieder zur Seite geschoben.

Gute Impulse allein – ohne eine stimmige Handlung – verlieren sogleich an Dynamik wenn wir anfangen sie zu zerdenken und wegzuschieben.

 

Natürlich gibt es auch Ideen, die noch reifen wollen und müssen. Es spricht niemand von unüberlegten, vorschnellen Aktionen oder Hektik.

Eine Idee jedoch, die sich richtig und sinnig anfühlt, wird auch zu Handlungen führen, die zB auf eine Vertiefung oder Weiterentwicklung des Weges bis zur Umsetzung führen werden.
Mit diesen Anfangsschritten direkt zu beginnen um eine Umsetzung vorzubereiten, dies ist das Geheimnis der Menschen, die planvolle Schritte einleiten um dann im richtigen Moment eine Entscheidung zu treffen.

Warum sind manche Abteilungsleiter immer schneller und effektiver als andere ? Während andere endlose Meetings einberufen und nichts entscheiden, haben diese bereits eine neue Struktur etabliert, die funktioniert.

Warum ziehen manche Menschen, die dauernd darüber sprechen umziehen zu wollen, nie um ? Weil sie nie beginnen mit den ersten Schritten und ihnen alles zu unsicher ist. Sie besichtigen nichts. Sie bewegen sich nicht. Andere erwischen gute Gelegenheiten, pflegen ihre Kontakte, machen Besichtigungstermine. Und ziehen um.

Warum bleiben so viele Menschen unter ihren Möglichkeiten während andere sie voll ausschöpfen und direkt Fahrt aufnehmen wenn sie eine Möglichkeit sehen, die Freude macht ? Das gilt in kleinen wie in großen Dingen – der Unterschied zwischen beiden ist in irgendeiner Form in die zügige Umsetzung zu kommen. Die Einen kommen nie wieder in Fahrt wenn die Energie einmal unterbrochen wurde. Die Anderen sind nicht aufzuhalten wenn sie einmal in den Schwung der Umsetzung gekommen sind.

Menschen, die das tun,  wirken schnell – aber sie handeln alles andere als planlos. Die Planung hat nämlich schon lange im Vorfeld begonnen und Wurzeln gebildet, sinnvolle Folgegedanken sind entstanden, weitere Umsetzungen sind erfolgt. Und die Freude ist auch dabei als ein natürlicher Begleiter in diesem Prozess.

Jeder kann das. Wenn Sie zur einen Gruppe gehören, können Sie zur anderen wechseln.
Fangen Sie mit kleinen Dingen an und ziehen Sie sie durch.

Einen schwungvollen Sonntag und eine gute Zeitumstellung !

die Rückmeldungen der vergangenen Woche haben das Themas „Aufschieben“ wieder entfacht – viele Menschen wissen, was sie wollen und wie gut ein erwünschtes Ergebnis für sie wäre aber sie raffen sich dennoch nicht auf und schon gar nicht im Sinne einer schnellen Umsetzung.

Gute Vorstellungen sind nicht gleichbedeutend mit hoher Motivation – deshalb können hier kleine aber rasche Schritte helfen in die Umsetzung zu kommen.

 

Große Ziele werden in kleine zerlegt. Diese kleinen Ziele können in Mini-Ziele zerlegt werden, so ZB:

Jeden Tag mit 5 Minuten Ergometer beginnen (statt sofort 1 Stunde am Tag als Gesamtziel), dann nach 2 Wochen 10 Minuten etc. Sich hier langsam zu steigern, die positive Wirkung zuzulassen, fitter werden und sich auf diese Art und Weise dem Ziel zu nähern.

Wieder ein Buch lesen: 450 Seiten sind für viele Menschen eine abschreckende Vorstellung. Man kann jeden Tag 5 Seiten lesen, dann langsam steigern, in die Geschichte hineinkommen und dann am Ende dieses Buch gelesen haben – vielleicht schneller als gedacht.

DAS Wichtigste ist zu Beginn die Entscheidung zu treffen: das mache ich jetzt jeden Tag.
Dann diese Entscheidung nicht jeden Tag zu hinterfragen. Nicht zu warten bis man Lust hat, das mit sich Vereinbarte zu tun. Nein, es einfach zu tun. Das Grosse im Auge zu behalten, das Kleine einfach umsetzen ohne es zu zerdenken mit Befindlichkeiten des Moments. Wenn Sie eine tägliche Umsetzung einfach machen, verschwinden die Befindlichkeiten von alleine – und die Zufriedenheit steigt weil Sie zu Ihrem eigenen Wort sich selber gegenüber stehen… und langsam aber sicher Ihr Ziel erreichen.

Viel Freude mit Ihren grossen und kleinen Zielen und Frohe Ostern !

mit Situationen, Dingen, objektiven Gegebenheiten konfrontiert, die wir als Begrenzung empfinden, akzeptieren wir diese zugleich.
In persönlichen, familiären, gesundheitlichen und beruflichen Bereichen tun wir dies so oft ohne innezuhalten weil sich die Handlungsfähigkeit im Moment so eingeschränkt, hilflos und real anfühlt.

Damit erklären wir uns einverstanden mit dieser Beschränkung und arbeiten aktiv an ihr mit. Das muss uns klar sein.

Jede Begrenzung wird demnach aufrecht erhalten durch eine uneingeschränkte unbewusste Zustimmung. Diese führt zu einer Blockade und verhindert, dass unsere Lösungsenergie sich entwickeln kann.
Wir sagen unbewusst zu uns selbst: „ich bin diese Person mit diesen ganzen Einschränkungen“.
Das ist auch ein Stück weit bequem, in diesen Momenten nämlich, müssen wir uns nicht bewegen. Gewisse Anforderungen werden nicht an uns gestellt.
Jeder hat dies in seinem Leben schon einmal praktiziert – unbewusst, versteht sich. Die Verhinderung der Lösungsenergie jedoch ist die grösste Blockade.

Bewusstheit hierüber ist 80 %  der Lösung wenn es darum geht ein Limit durch eine Fähigkeit oder Überwindung einer Grenze zu ersetzen.

Ich kann vielleicht eine Sache nicht, dafür aber zwei andere. Das ist die Bewusstheit.
Das ist der Weg.

Allen Lesern einen frühlingshaften Sonntag und gutes Auftanken für eine neue Woche !

wenn es im Privaten mal knirscht und negatives Feedback kommt, tun sich die meisten Menschen leichter damit als in einem beruflichen Kontext. Dort wird fachliche Kompetenz direkt erwartet.

Auch wenn es unangenehm ist: Verantwortung zurück zu weisen ohne die Angelegenheit zu überprüfen , ist eine schlechte Idee. 


Dieses „sich wegducken“  ist als Erstreaktion weit verbreitet, da sie ein Stück weit instinktiv ist. So haben sich viele Menschen als Kinder verhalten – aus Angst vor Strafe oder Schelte gab man sich zunächst unbeteiligt.

Im Business geht es jedoch primär um Zahlen, Fakten UND Vertrauen, denn Kunden bezahlen die Produkte oder Leistungen weil sie davon einen Nutzen für ihre Bedürfnisse haben.
Und manchmal haben diese Kunden recht mit Ihrer Beanstandung.

Deshalb ist es immer ratsam die Angelegenheit in Ruhe zu prüfen, dies dem Kunden auch mitzuteilen und sich dann eigeninitiativ bei ihm wieder zu melden um mit einem geklärten Sachverhalt in ein Gespräch zu gehen. Damit gewinnt man Überblick, Zeit, Ruhe und Lösungsenergie um ggfs. einen Kompromiss oder Teilkompromiss zu finden. Das Gegenüber fühlt sich besser verstanden und kann den Verlauf eines Fehlers vielleicht aufgrund einer gewissen Komplexität besser nachvollziehen.
Sie können hier aus einer Reklamation eine Reklameaktion machen.

Ist kein Fehler gemacht worden, lässt sich dies auch auf diese Weise klären: ruhig und sachlich.

Ist man nicht in der Lage negatives Feedback souverän anzugehen indem man Verantwortung übernimmt, ist das Vertrauen beschädigt und der Kunde auf kurz oder lang weg.

Ihnen allen ein erholsamen Sonntag und ein gutes Gewissen !

eine hohe Anzahl an Menschen verbringt sehr viel Lebenszeit damit, Dinge zu tun, die sie nicht wollen. Fragt man nach dem Beweggrund, hört man oft „ich habe ein schlechtes Gewissen, dann mache ich es halt oder geben nach“.

Ein schlechtes Gewissen zu haben ist gleichbedeutend mit Schuld und bringt auch den Menschen nichts für die Sie sich verbiegen.

Eine Energie, die nicht authentisch ist und auf Negativität basiert, bringt niemand Freude.

Ob Sie nun Ihren Kindern zu viel Taschengeld geben weil Sie wenig Zeit für sie haben, die Oma ungern besuchen weil es Sie langweilt, mit der Nachbarin sprechen obwohl Sie weder Zeit noch Lust haben und dennoch all diese Dinge tun aus schlechtem Gewissen, unbewusst spüren Ihre Mitmenschen Ihr Schuldgefühl und die fehlende Überzeugung. Schlechtes Gewissen schwingt mit.
Oder Sie laufen Gefahr instrumentalisiert zu werden wenn jemand dieses schlechte Gewissen bei Ihnen triggert.

In beiden Fällen fühlen Sie sich sich damit nicht gut.

Machen Sie also den Test – fragen Sie sich selbst „warum mache ich es – aus schlechtem Gewissen oder aus dem Wunsch heraus, jemand eine besondere Freude zu machen?
Wenn Letzteres der Fall ist, spüren Sie den Unterschied. Und überlegen Sie, wie Sie dann vielleicht auch etwas Besonderes für sich selbst und die andere Person daraus machen können – oder lassen Sie es bleiben. So entstehen deutlich positivere Beweggründe und bessere Gefühle bei dem was Sie tun.

Ihnen allen ein frühlingshaften Sonntag und ein gutes Gewissen !

wenn sich ein Zustand der gesundheitlichen und emotionalen Erschöpfung zeigt und gehäuft Vorhaben im privaten, gesundheitlichen und beruflichen Bereich mit Erfolglosigkeit enden, versuchen Betroffene aus diesem Zustand heraus Veränderungen zum Positiven anzustreben.

Die Regel lautet: erst die körperliche Erholung bewusst priorisieren, dann die seelische Arbeit starten.

Aus einem erschöpften Zustand heraus, kann keine Verbesserung stattfinden.
Erst müssen die körperlichen und seelischen Reserven mit Schlaf, geeignetem Essen und weiteren Grundvoraussetzungen wie frische Luft, Licht, medizinische Grunduntersuchungen wie z: ein Blutbild, erfüllt sein. Stellen Sie sicher, dass organische Krankheiten ausgeschlossen sind.
Das ist die Selbstfürsorge ohne die keine Verbesserung möglich ist weil Sie sich sonst auf einer geschwächten Grundlage bewegen und geschwächte Ergebnisse produzieren.

Nehmen Sie sich den Druck, sofort erfolgreiche Ergebnisse abliefern zu müssen – es muss nicht sein.
Drücken Sie hier den Pause-Button und sammeln Sie erst Ihre Kräfte.
Denn aus einem solideren Zustand heraus kommen auch wieder solidere Ergebnisse.

Dann kann gearbeitet werden für weiterführende Fortschritte – körperlich und seelisch.

Das ist ein natürliches Gesetz, wenn wir es respektieren, funktioniert es. Immer.

In diesem Sinne, eine sonniges Wochenende an alle meine Leser !

wenn Andere uns kritisieren, sind wir sehr bewusst darüber, dass etwas „von aussen“ kommt.
Andere sind dennoch nicht unsere schärfsten Kritiker, wir sind es selbst.

Sehr selten nehmen wir wahr, wie unser interner Dialog abläuft. Andauernd maßregeln wir uns selbst – meist völlig unbewusst.

Die inneren Dialoge hören sich meist so an:

„Ich sollte „.
„Ich sollte mehr … (laufen, lernen, arbeiten usw).“
„Ich sollte weniger …(essen, liegen, reden)“.
„Ich bin zu … (laut, dick, ungebildet, vorlaut).“
„Ich bin nicht genug“,

Mit dieser Art von Selbstgespräch entwerten Sie sich.
Sie machen sich klein. Sie machen sich unsichtbar.
Sie vergleichen sich und ziehen den Kürzeren dabei.

Automatisch sind Ihre Beziehungen zu anderen Menschen beeinträchtig von diesem negativen Dialog – aber nicht weil Andere Sie so sehen sondern weil Sie sich selbst so sehen und nie gut genug für sich selbst sind.

Halten Sie bitte öfter inne und seien Sie freundlich und wohlwollend zu sich selbst – mit einem positiven Dialog, der Sie aufwertet mit allen Ihren guten Eigenschaften und Absichten.
Das verbessert Ihre Lebensqualität  und Ihr Selbstbild.

In diesem Sinne, einen entspannten Sonntag Nachmittag und beste Grüße an alle meine Leser !

es war mir ein Anliegen das Thema „Missverständnisse“ noch einmal  zeitnah aufzugreifen.

Unsere Kommunikation ist zunehmend undeutlich geworden weil wir unsere Gedanken im Vorfeld nicht genügend sortieren.
Missverständnisse sind die Folge. Dann reagieren wir erst recht unsortiert.


Immer häufiger entstehen diese Fehlinterpretationen – auch aufgrund einer undeutlicheren Kommunikation über social Media und generell auch basierend auf unklareren Gedanken, die unklare Äusserungen zur Folge haben – und dann unweigerlich zu Missverständnissen führen.

Nehmen Sie sich also die notwendige Zeit um herauszufinden wie etwas bei Ihnen ankommt bevor Sie los schiessen und tippen. Oder bevor Sie in einem Gespräch etwas erwidern.

Sollte es schon zu spät sein, machen Sie sich die Mühe und fragen Sie Ihr Gegenüber wie eine Sache gemeint ist. Oder fragen Sie nach, was Ihre Aussage bewirkt hat, falls Sie merken, dass diese nicht gut angekommen ist.

Dann stellen Sie es richtig: „so habe ich es gemeint“. „das war mir wichtig“. „das wollte ich gerne rüber bringen“.

Kein „Du hast es falsch verstanden“. „das habe ich so gar nicht gesagt“, „das bildest Du Dir ein“, „ich sehe doch, dass Dich das stört“ usw. usw, Nichts davon schafft Klärung oder gute Laune.

Arbeiten Sie mit einer ruhigen Klarstellung.

In diesem Sinne, einen erholsamen Sonntag und beste Grüße an alle meine Leser !

gelegentlich zeigt sich – trotz aller Bemühungen und Kommunikation in die richtige Richtung – keine Besserung im Miteinander. Einer der beiden Partner versteht nicht, was gemeint ist oder hat nicht die Absicht sich besser auf den Anderen einzustellen.

Nicht jeder Versuch ist automatisch von Erfolg gekrönt. Manchmal sind die Menschen zu unterschiedlich und wollen sich nicht verändern.

Es ist manchmal zu konstatieren, dass es einfach nicht klappt.

Die andere Person ist ein freier Mensch – wenn er/sie sich nicht ändern will oder kann, darf sie das.
Und umgekehrt: wenn Sie in manchen Bereichen der Partnerschaft keine Abstriche machen wollen, dürfen Sie das. Wenn Ihre Bedürfnisse oder Vorstellungen sich verändern, ist das Ihr gutes Recht.

Wenn beidseitige Versuche etwas zu verbessern scheitern, ist das auch zu akzeptieren.

Wenn allerdings ein Partner stur seine Schiene weiter fährt und signalisiert, dass er/sie nicht verändern wird, die Partnerschaft aber fortsetzen möchte, dann ist eine Grenze zu setzen.
Dann ist es hier an der Zeit für den Anderen, sein eigenes Verhalten grundlegend zu ändern, Partnerschaftliches zurück zu fahren und an sich selbst zu arbeiten.
Die eigene Energie zu sich zurück zu nehmen und sie nicht mehr für den Anderen zu investieren – denn warum sollte dieser sich besser einbringen wenn Sie sich nach wie vor gleich engagieren ?

Dann erst besteht die Chance, dass der „sture“ Part die veränderten Energieverhältnisse zur Kenntnis nimmt und sich und seine Einstellung vielleicht doch noch upgradet.

In diesem Sinne, einen gemütlichen und harmonischen Sonntag an alle meine Leser !

solange die Kommunikation in einer Beziehung entspannt ist, verstehen die meisten Partner, dass jeder ein Mindestmaß für sich selbst sorgen sollte, was positive Gefühle angeht.

Sobald Stress entsteht, sollte man sofort sagen, wie es einem geht und was man braucht (nicht was der Andere falsch gemacht hat).

Keine DU-Botschaften sondern klare Kommunikation in der ICH-Form.
Auch wenn es gerade sehr unangenehm ist.

Dies bedeutet natürlich, dass man sich selbst zuerst sortiert und dann spricht.

Sonst sind wir auschliesslich in der Kritik von Verhalten und nicht in der empathischen Äusserung einer Kritik, die dann auch verstanden werden kann.

Ja, Sie haben richtig verstanden: auch derjenige, dessen Verhalten gerade nicht passte, hat auch ein Anrecht auf Empathie – wie soll er sonst wissen, was durch seine Handlung/Äusserung entstanden ist und was dem Anderen stattdessen lieber wäre ? Das geht nur, wenn es nachvollziehbar, klar und ruhig zugeht.

Wenn das nicht auf Anhieb gelingt, hilft auch meistens der Hinweis: „versetze Dich bitte an meine Stelle“.
„Mir geht es damit so und so“.
„Das brauche ich: X, Y, Z. (Ruhe, Verlässlichkeit, Unterstützung, Entlastung, Mitarbeit, Zusammenhalt etc…).

Wenn Sie diese einfache Vorgehensweise umsetzen, wird es deutlich besser.

Allen meinen Lesern, wie immer ein fröhliches Ausprobieren an diesem winterlichen Sonntag  !