einer der schlimmsten vorstellbaren Vorwürfe für die meisten unter uns, ist es als Egoist bezeichnet zu werden. Der Grundstein dieser Angst wurde gelegt in unsere Sozialisation zwischen 0 und 6 Jahren durch unser Umfeld, dessen Ziel es war, uns für ein Leben in der Gemeinschaft tauglich zu machen.

Die Sozialisation ist Fluch und Segen zugleich – Gemeinschaft und Individualität stehen im Konflikt zueinander – scheinbar.

Während unserer Sozialisation lernen wir von unseren Eltern, Verwandten, Nachbarn, Erziehern, Nachbarn und in vielen Fällen der Kirche, dass wir als Individuen nicht so wichtig sind bzw. wir in einer Gemeinschaft zurückstecken müssen – im Sinne des Allgemeinwohls. Wir wurden erzogen „Opfer“ zu bringen damit Gemeinschaften wie Familie, Firmen, Gruppen, Schulklassen, Sportvereine, ein ganzes Land, erfolgreich sein können.

Der grundlegende Glaubenssatz, der uns eingetrichtert wurde war, „unwichtiger als das große Ganze zu sein und sich deshalb unterzuordnen“ als gängiges Verhalten mit einer gefügigen Haltung.

So ist es auch am praktischsten: diejenigen, die das Sagen haben – ob privat oder beruflich – können sich immer auf dieses Prinzip berufen solange das Individuum es akzeptiert.
Wenn dies nicht der Fall ist, wird es gefährlich: traditionell geht man mit Meuterern, Andersdenkenden und Quertreibern nicht zimperlich um – dies erzeugt Druck und entzieht dem Betroffenen die Unterstützung und den Zusammenhalt, die dem Menschen guttun, fühlt er sich doch zugehörig und stark mit Seinesgleichen.

Die meisten Menschen denken, sie müssen sich für eine Seite entscheiden – sie sind entweder dafür oder dagegen mit allen Konsequenzen. Dabei gibt es ein sowohl als auch, das Viele gar nicht zulassen können weil sie es nie in Erwägung gezogen haben. Denn nur ein starkes ICH mit einer bewussten Struktur und Stärke kann eine Gemeinschaft gut stützen. Wenn individuelle Unterschiede existieren, entwickelt sich auch die Gemeinschaft positiv.

Und nur dann.

Lassen Sie sich deshalb nicht beeindrucken wenn das Argument des „Egoismus“ auftaucht. Meistens sind es die, die Sie nach Ihrer Pfeife tanzen lassen wollen, die es nutzen.

In diesem Sinne, verbringen Sie einen gemütlichen Sonntag und sagen Sie gerne auch mal NEIN mit einem Augenzwinkern !

genau dies ist die Frage: gibt es überhaupt „schnelle“ Ergebnisse ?
Sicherlich gibt es diese – manchmal.
Wir sind heutzutage besessen von sofortigen Resultaten, schnellen Umbrüchen und spektakulären Wendungen.

Diese liegen im Bereich des Möglichen – jedoch sind sie nicht oft beständig.

Eine wirkliche nachhaltige Errungenschaft jedoch ist nicht schnell und volatil – sie ist per Definition stabil.

Stabilität baut man auf durch konsequente konsistente Wiederholungen und Weiterentwicklungen. Das nimmt eine gewisse Zeit und Energie in Anspruch, nämlich die Ausdauer.

So haben schnelle Neuerungen, Überraschungen und dramatische Ereignisse ihre Attraktivität und sind genauso schnell wieder irrelevant.

Ob der schnelle Aufstieg im Job, die Blitz-Diät oder der Turbo-Booster im Sport, die Instant-Bestellung oder Sofortlieferung, die plötzliche Erleuchtung, die dramatischen Einsichten –  je schneller die Handlungen desto geringer die Ausdauer und dementsprechend desto schneller die Rückkehr in die Bedeutungslosigkeit.

Deshalb meine Empfehlung: bei wünschenswerten Veränderungen, setzen Sie sich Zwischenziele und bauen Sie mit täglicher Ausdauer, Freude am Weg und Konsistenz ein Ergebnis auf. Über Wochen – über Monate – über Jahre wenn es sein muss.

Dann wird es ein Erfolg, der bleibt.

In diesem Sinne, verbringen Sie einen sommerlichen Sonntag und seien Sie alle herzlich gegrüßt !

genau dieses Dilemma vorschnell zu Nähe gedrängt zu werden, hat zu zahlreichen Rückmeldungen geführt.  Empfindlich an diesem Punkt sind  genau diejenigen, die ein grösseres Bedürfnis nach Distanz haben.

Der Zeitgeist sollte zur Sensibilisierung gewisser persönlicher Grenzen einladen und nicht zur Distanzlosigkeit. SIE bestimmen.

In grosserm Tempo werden die Unterschiede nivelliert – wir müssen jedoch nicht alles annehmen und dürfen zu unseren persönlichen Präferenzen stehen. Das aktiv praktizierte DU ist auch kein ganz neues Phänomen, seit Jahrzehnten etabliert es sich nach und nach – mündlich und schriftlich.

Deshalb ist es genauso natürlich, sich gelegentlich selbst zu profilieren und dies für sich als Vorteil zu sehen wenn man den Wunsch hat sich dem nicht automatisch anzupassen. Wenn man gern anders gesehen und anders behandelt werden möchte.

Aus der Abgrenzungsperspektive heraus des verdutzten Geduzten, könnte sich dies so anhören:

„Ich sage Ihnen Bescheid, wenn ich so weit bin“
„Ich bin ein gnadenloser Siezer“
„Oh, ich würde gern, kann aber nicht“
„Nicht wundern, ich lande immer wieder beim Sie“ (und dann einfach weiter siezen…)

Wählen Sie einen Notschalter mit dem Sie sich wohl fühlen und der spontan einsetzbar ist – am besten mit einem Lächeln und der Gewissheit, dass es immer funktioniert !

Und: keine Scheu vor dem eigenen Profil in dieser Sache !

In diesem Sinne, Frohe Pfingsten an alle meine Leser und ein herzliches Danke für Ihre Impulse !

immer häufiger befinden wir uns in Situationen, die uns mehr oder weniger vorgegeben werden, was das Duzen betrifft. Ob in förmlichen Kontexten wie Anschreiben, gesellschaftlichen Situationen oder beruflichen Settings, die Gepflogenheiten gehen immer mehr in Richtung „Duzen“.
Nicht jeder fühlt sich damit wohl.

Der Umgang mit Nähe und Distanz und das Gefühl von Tempo in der Nahbarkeit, sollte jeder für sich bestimmen.

Dazu vorab: wenn Ihnen das Duzen uneingeschränkt angenehm ist, lassen Sie sich duzen.
Wir wollen keine Probleme kreieren, wo keine sind.
Bieten Sie jedoch vorsorglich Ihr „DU“ so an, dass Sie erst einmal fragen ob es Ihrem Gegenüber recht ist oder lieber das „SIE“ gewünscht ist.
Das empfehle ich generell im Sinne eines harmonischen Miteinanders, vor allem wenn Altersgruppen gemischt sind, man sich gar nicht kennt oder berufliche Unterschiede offensichtlich vorhanden sind.

Harmonie entsteht nicht unbedingt wenn alle sich duzen sondern wenn alle sich wohlfühlen.

Für Einige geschieht das mit dem Du – für Andere erst einmal mit dem Sie.

Für diejenigen, die in einem ersten Schritt gerne Beobachter sind und denen Distanz gut tut, empfehle ich, sich notfalls zu distanzieren mit einem einfachen Satz wie:

„ich bin das gar nicht gewohnt so schnell“ oder
„ich sage automatisch immer erst einmal SIE“ oder
„sehr gerne zu einem späteren Zeitpunkt“ –

Sie sehen, diese Sätze sind freundlich und schaffen wieder die Distanz, die Sie vielleicht brauchen.

Und wenn Sie ein verständnisvoller Duzer sind, werden Sie das gut annehmen können. Sie können zB sagen „ja gerne – sagen Sie einfach wenn SIE so weit sind“.

In diesem Sinne, ein schönes entspanntes Wochenende an alle meine Leser !

Liebe Leser,

mit viel Ungewissheit und diversen Befürchtungen blicken derzeit zahlreiche Menschen auf Ihr Leben – in nahezu allen Lebensbereichen sieht man Krisen. Persönlich und global. Jedoch:

der beste Weg wieder in eine gute Zukunft zu blicken ist diese zu gestalten.


Die Frage ist nur: wie verfährt man dabei, wenn die Negativität grosse Schatten wirft auf unsere Sichtweise ? Wenn objektive Kriterien auch negativ sind ?

Ein grosses Problem ist natürlich unser Fokus. Viele Menschen sagen, sie sehen nichts wenn sie in ihre Zukunft blicken. Das ist so nicht richtig. Denn in Wahrheit sehen sie viel, nämlich ausschliesslich das Negative.

So lässt sich Zuversicht natürlich nicht aufbauen. Wir dürfen lernen, wieder unsere Aufmerksamkeit auf neutrale oder angenehme Dinge zu richten, die wir in der Gegenwart erleben. Und unsere negative Sicht zu hinterfragen, ggfs. zu korrigieren. Oder auch unseren Handlungsspielraum wieder zu erkennen, überall dort, wo wir glauben keinen mehr zu haben.
Notfalls dürfen wir die Lupe heraus holen – wir werden gute Dinge finden, wenn wir unseren Fokus darauf ausrichten.

Wir dürfen die Vergangenheit als Bestätigung dafür sehen, dass die Menschen schon immer mit teils auch existentieller Ungewissheit umgehen mussten im Gegensatz zur gängigen Meinung, früher habe man immer gewusst, was auf einen zukommt.

Deshalb kommt unserer Selbststeuerung eine so hohe Bedeutung zu weil es für genau die Menschen immer leichter war, die mit Wertschätzung, Bewusstheit über ihre Vorteile und Präsenz in der Gegenwart ihr Leben meisterten als für diejenigen, die sich als ohnmächtig empfanden weil sie nur Befürchtungen in Richtung Zukunft hatten. Das war nie anders, deshalb gilt dieses Prinzip nach wie vor.

Es lohnt sich es umzusetzen weil das Hier und Jetzt der zugänglichste und sicherste Ort ist für uns alle und nur dort Zuversicht wieder entstehen kann.

Und immer wenn die Menschen zuversichtlich waren, waren auch die Zeiten gut oder sie konnten bestmöglich überstanden werden…

Einen zuversichtlichen sonnigen Sonntag und beste Grüße an alle meine Leser ! !

mit dem schönen Wetter steigt das körperliche Wohlbefinden und auch die Stimmung. Doch nicht nur die wohltuende Wärme und die im Sonnenlicht erstrahlende Landschaft sind der Grund dafür.

Mit dem Sonnenlicht nehmen wir deutlich mehr Vitamin D auf.
Dies wirkt sich positiv aus auf unsere körperliche Gesundheit und unser seelisches Wohlbefinden.

International belegen neuere Studien immer mehr die Bedeutung von Vitamin D für unsere körperliche Gesundheit und zunehmend für unsere seelische Ausgeglichenheit.

Menschen mit einem satten Vitamin D – Spiegel sind gelassener, resilienter, fröhlicher und haben seltener Angststörungen oder Depressionen.

Es empfiehlt sich, trotz anstehender Sommerzeit eine vernünftige Dosierung Vitamin D einzunehmen zusätzlich zu Aufenthalten an der frischen Luft und im Sonnenlicht – natürlich mit entsprechendem Schutz.

Oft reicht die im Sommer erhöhte Lichteinstrahlung nicht aus, um das Vitamin D – Defizit des Winters und der oftmals auch der Vorjahre (!!) aufzubauen.

Deshalb ist eine Supplementierung aufgrund unserer Anordnung auf der Erdkugel für die meisten Menschen unumgänglich und sollte mindestens im Mittel angesiedelt sein und nicht am untersten Level als zufriedenstellend betrachtet werden wie es leider zu oft der Fall ist.

 

immer wieder ärgert man sich, wenn die Zeit vergeht und man stellt fest, diese oder jene richtig gute Idee habe ich – wieder nicht – umgesetzt. Sie war da, fühlte sich gut an und wurde dann wieder zur Seite geschoben.

Gute Impulse allein – ohne eine stimmige Handlung – verlieren sogleich an Dynamik wenn wir anfangen sie zu zerdenken und wegzuschieben.

 

Natürlich gibt es auch Ideen, die noch reifen wollen und müssen. Es spricht niemand von unüberlegten, vorschnellen Aktionen oder Hektik.

Eine Idee jedoch, die sich richtig und sinnig anfühlt, wird auch zu Handlungen führen, die zB auf eine Vertiefung oder Weiterentwicklung des Weges bis zur Umsetzung führen werden.
Mit diesen Anfangsschritten direkt zu beginnen um eine Umsetzung vorzubereiten, dies ist das Geheimnis der Menschen, die planvolle Schritte einleiten um dann im richtigen Moment eine Entscheidung zu treffen.

Warum sind manche Abteilungsleiter immer schneller und effektiver als andere ? Während andere endlose Meetings einberufen und nichts entscheiden, haben diese bereits eine neue Struktur etabliert, die funktioniert.

Warum ziehen manche Menschen, die dauernd darüber sprechen umziehen zu wollen, nie um ? Weil sie nie beginnen mit den ersten Schritten und ihnen alles zu unsicher ist. Sie besichtigen nichts. Sie bewegen sich nicht. Andere erwischen gute Gelegenheiten, pflegen ihre Kontakte, machen Besichtigungstermine. Und ziehen um.

Warum bleiben so viele Menschen unter ihren Möglichkeiten während andere sie voll ausschöpfen und direkt Fahrt aufnehmen wenn sie eine Möglichkeit sehen, die Freude macht ? Das gilt in kleinen wie in großen Dingen – der Unterschied zwischen beiden ist in irgendeiner Form in die zügige Umsetzung zu kommen. Die Einen kommen nie wieder in Fahrt wenn die Energie einmal unterbrochen wurde. Die Anderen sind nicht aufzuhalten wenn sie einmal in den Schwung der Umsetzung gekommen sind.

Menschen, die das tun,  wirken schnell – aber sie handeln alles andere als planlos. Die Planung hat nämlich schon lange im Vorfeld begonnen und Wurzeln gebildet, sinnvolle Folgegedanken sind entstanden, weitere Umsetzungen sind erfolgt. Und die Freude ist auch dabei als ein natürlicher Begleiter in diesem Prozess.

Jeder kann das. Wenn Sie zur einen Gruppe gehören, können Sie zur anderen wechseln.
Fangen Sie mit kleinen Dingen an und ziehen Sie sie durch.

Einen schwungvollen Sonntag und eine gute Zeitumstellung !

die Rückmeldungen der vergangenen Woche haben das Themas „Aufschieben“ wieder entfacht – viele Menschen wissen, was sie wollen und wie gut ein erwünschtes Ergebnis für sie wäre aber sie raffen sich dennoch nicht auf und schon gar nicht im Sinne einer schnellen Umsetzung.

Gute Vorstellungen sind nicht gleichbedeutend mit hoher Motivation – deshalb können hier kleine aber rasche Schritte helfen in die Umsetzung zu kommen.

 

Große Ziele werden in kleine zerlegt. Diese kleinen Ziele können in Mini-Ziele zerlegt werden, so ZB:

Jeden Tag mit 5 Minuten Ergometer beginnen (statt sofort 1 Stunde am Tag als Gesamtziel), dann nach 2 Wochen 10 Minuten etc. Sich hier langsam zu steigern, die positive Wirkung zuzulassen, fitter werden und sich auf diese Art und Weise dem Ziel zu nähern.

Wieder ein Buch lesen: 450 Seiten sind für viele Menschen eine abschreckende Vorstellung. Man kann jeden Tag 5 Seiten lesen, dann langsam steigern, in die Geschichte hineinkommen und dann am Ende dieses Buch gelesen haben – vielleicht schneller als gedacht.

DAS Wichtigste ist zu Beginn die Entscheidung zu treffen: das mache ich jetzt jeden Tag.
Dann diese Entscheidung nicht jeden Tag zu hinterfragen. Nicht zu warten bis man Lust hat, das mit sich Vereinbarte zu tun. Nein, es einfach zu tun. Das Grosse im Auge zu behalten, das Kleine einfach umsetzen ohne es zu zerdenken mit Befindlichkeiten des Moments. Wenn Sie eine tägliche Umsetzung einfach machen, verschwinden die Befindlichkeiten von alleine – und die Zufriedenheit steigt weil Sie zu Ihrem eigenen Wort sich selber gegenüber stehen… und langsam aber sicher Ihr Ziel erreichen.

Viel Freude mit Ihren grossen und kleinen Zielen und Frohe Ostern !

mit Situationen, Dingen, objektiven Gegebenheiten konfrontiert, die wir als Begrenzung empfinden, akzeptieren wir diese zugleich.
In persönlichen, familiären, gesundheitlichen und beruflichen Bereichen tun wir dies so oft ohne innezuhalten weil sich die Handlungsfähigkeit im Moment so eingeschränkt, hilflos und real anfühlt.

Damit erklären wir uns einverstanden mit dieser Beschränkung und arbeiten aktiv an ihr mit. Das muss uns klar sein.

Jede Begrenzung wird demnach aufrecht erhalten durch eine uneingeschränkte unbewusste Zustimmung. Diese führt zu einer Blockade und verhindert, dass unsere Lösungsenergie sich entwickeln kann.
Wir sagen unbewusst zu uns selbst: „ich bin diese Person mit diesen ganzen Einschränkungen“.
Das ist auch ein Stück weit bequem, in diesen Momenten nämlich, müssen wir uns nicht bewegen. Gewisse Anforderungen werden nicht an uns gestellt.
Jeder hat dies in seinem Leben schon einmal praktiziert – unbewusst, versteht sich. Die Verhinderung der Lösungsenergie jedoch ist die grösste Blockade.

Bewusstheit hierüber ist 80 %  der Lösung wenn es darum geht ein Limit durch eine Fähigkeit oder Überwindung einer Grenze zu ersetzen.

Ich kann vielleicht eine Sache nicht, dafür aber zwei andere. Das ist die Bewusstheit.
Das ist der Weg.

Allen Lesern einen frühlingshaften Sonntag und gutes Auftanken für eine neue Woche !

wenn es im Privaten mal knirscht und negatives Feedback kommt, tun sich die meisten Menschen leichter damit als in einem beruflichen Kontext. Dort wird fachliche Kompetenz direkt erwartet.

Auch wenn es unangenehm ist: Verantwortung zurück zu weisen ohne die Angelegenheit zu überprüfen , ist eine schlechte Idee. 


Dieses „sich wegducken“  ist als Erstreaktion weit verbreitet, da sie ein Stück weit instinktiv ist. So haben sich viele Menschen als Kinder verhalten – aus Angst vor Strafe oder Schelte gab man sich zunächst unbeteiligt.

Im Business geht es jedoch primär um Zahlen, Fakten UND Vertrauen, denn Kunden bezahlen die Produkte oder Leistungen weil sie davon einen Nutzen für ihre Bedürfnisse haben.
Und manchmal haben diese Kunden recht mit Ihrer Beanstandung.

Deshalb ist es immer ratsam die Angelegenheit in Ruhe zu prüfen, dies dem Kunden auch mitzuteilen und sich dann eigeninitiativ bei ihm wieder zu melden um mit einem geklärten Sachverhalt in ein Gespräch zu gehen. Damit gewinnt man Überblick, Zeit, Ruhe und Lösungsenergie um ggfs. einen Kompromiss oder Teilkompromiss zu finden. Das Gegenüber fühlt sich besser verstanden und kann den Verlauf eines Fehlers vielleicht aufgrund einer gewissen Komplexität besser nachvollziehen.
Sie können hier aus einer Reklamation eine Reklameaktion machen.

Ist kein Fehler gemacht worden, lässt sich dies auch auf diese Weise klären: ruhig und sachlich.

Ist man nicht in der Lage negatives Feedback souverän anzugehen indem man Verantwortung übernimmt, ist das Vertrauen beschädigt und der Kunde auf kurz oder lang weg.

Ihnen allen ein erholsamen Sonntag und ein gutes Gewissen !