motiviert durch Rückmeldungen und Nachfragen nach dem letzten Newsletter, möchte ich heute nochmals darauf eingehen wie sehr es sich lohnt das eigene Befinden wahrzunehmen. Unter Stress ist unser eigenes Verhalten und unsere Wahrnehmung über Andere davon abhängig wie WIR uns fühlen.

Geht es uns gut, sind wir entspannt und positiv.
Geht es uns schlecht, sind wir angespannt und verhalten uns entsprechend negativ.

Wenn wir uns regelmäßig fragen wie wir uns gerade fühlen und auch wirklich wahrnehmen, wie wir innerlich auf Auslöser reagieren, verhindern wir ein ungefiltertes Verhalten im Aussen, das uns ein unangenehmes und lang andauerndes Missempfinden beschert. Unnötige Konflikte bleiben aus, wir bekommen wieder Abstand und Kontrolle. Sogar eigene Schwachpunkte lassen sich so besser in den Griff bekommen weil uns die Beobachterposition die Möglichkeit zur Selbsterkenntnis gibt, mit der wir dann entspannter in der Interaktion mit Anderen umgehen können. Teilen Sie mit einem Augenzwinkern ruhig auch einmal mit, dass Sie zB heute ein wenig ungeduldig, müde oder frustriert sind – das macht Sie sympathisch, menschlich und nimmt Ihnen und Anderen den Stress.

Liebe Leser, sorgen Sie gut für sich an diesem heutigen Sonntag !

wir alle wissen noch aus unserer Kindheit wie es sich anfühlte, wenn jemand uns gegenüber ungeduldig war: wir wurden ermahnt und unter Druck gesetzt weil wir grob zusammengefasst nicht schnell genug waren, sei es physisch oder psychisch. Genauso gut können wir auf uns blicken, wenn wir heute selbst ungeduldig sind und ein Gefühl von Frustration und Kampf in uns erkennen.
Wie aber können wir auseinanderhalten wann wir ungeduldig sind oder an manchen Tagen einfach nur sehr dynamisch und schnell ? Wie kommen wir damit zurecht, wenn Andere langsam sind und unsere Erwartung an ein gewisses Tempo nicht erfüllen ? Auf gut deutsch: wie mache ich es gerecht und richtig für mich selbst und auch in der Interaktion mit Anderen ?

Wichtig ist das Erkennen aus welcher Motivation heraus wir ungeduldig werden: Stress, pure Notwendigkeit oder hohe persönliche Motivation.

Wenn bezüglich des Antriebs Klarheit herrscht, ist es viel einfacher sich mit dem Thema Geduld anzupassen. Wer aus Stress heraus handelt, kann sein Tempo mit dieser Erkenntnis drosseln. Bei der puren Notwendigkeit, gilt es die Not zu wenden, natürlich. Und wer eine sehr hohe persönliche Motivation besitzt, muss sich nicht ausbremsen lassen wenn er Dinge voran treibt.
In der Interaktion mit Anderen gilt es einfach nachzufragen, sollte man sich als Opfer von Ungeduld empfinden. „Worum geht es Dir eigentlich ? Welchen nächsten Schritt planst Du ?“. So zum Beispiel könnte man mit diesem Thema weiterkommen.

Mit einem bewussten Umgang mit der Geduld lässt es sich entspannter leben. Durch Geduld vermeiden wir möglicherweise auch Fehler. Und manchmal macht es einfach wenig Sinn gegen die Realität zu kämpfen, so zum Beispiel in Situationen an der Kasse, im Stau und mit der Internetverbindung. Diese sorgen immer wieder für wunderbare Gelegenheiten sich zu gedulden auch wenn man es gerade nicht möchte: ist man also gestresst, darf man loslassen. Ist man hochmotiviert, gilt es weiter Gas zu geben.

Liebe Leser, in diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen entspannten Sonntag !

 

in der heutigen Zeit hören wir immer wieder, dass Werte wie Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit  nicht mehr das seien, was sie einmal waren. Ist es wirklich so ? Damals wie heute sind diese Werte der Kitt, der Gemeinschaften aller Art zusammenhält weil wir ohne sie gar nicht überleben könnten. Sind unsere Lebensbedingungen schwieriger geworden, die Menschen unzuverlässiger, die Psyche weniger belastbar für die praktische Umsetzung von Zuverlässigkeit ?

Zuverlässigkeit setzt psychische Stabilität voraus.
Diese wiederum garantiert Voraussehbarkeit.
Dadurch entsteht Sicherheit.

Oft wird geklagt man wisse nicht mehr, was auf Einen zukommt – ob auf gesellschaftlicher, politischer, ökologischer, gesundheitlicher, technologischer und auch persönlicher Ebene. Man kann generell in Frage stellen, ob man das in früheren Zeiten tatsächlich besser wusste …  Die menschliche Zuverlässigkeit allerdings dürfte unverändert geblieben sein, genauso wie deren Schwankungen je nach Persönlichkeit. Jedes Mal wenn wir persönliche Unzuverlässigkeit erleben, erscheint uns auch die Aussenwelt bedrohlicher und wir empfinden mehr Unsicherheit allein durch die fehlende Planbarkeit.

Je größer die persönliche Stabilität desto größer auch die Sicherheit und demzufolge das Vertrauen in Personen oder in Systeme. An dieser inneren Stabilität zu arbeiten, sich in Werten wiederfinden und  disziplinierte Orientierung bewusst zu trainieren macht uns zuverlässig und vertrauenswürdig und gibt ein gewisses Maß an Sicherheit auch in der Betrachtung der äusseren Welt.

Liebe Leser, in diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen erholsamen Sonntag !

jedes Mal wenn wir den Begriff „Selbstwert“ benutzen, vergessen wir diesen in einen Zusammenhang zu setzen mit dem Bild, das wir von uns meist unbewusst haben: das Selbstbild. Stattdessen läuft es bei den meisten Menschen ähnlich ab wenn es darum geht, den eigenen Selbstwert zu definieren: wir sehen bewusst ein Ideal, dann unbewusst das negative Selbstbild und schlussfolgern: mein Selbstwert ist im Keller (… und ich habe allen Grund dazu).

Zu unserem Selbstbild gehören neben den Schwächen auch die Stärken.
Wir müssen uns jedoch die Zeit und die Bewusstheit dafür nehmen, auch diese zu benennen und zu geniessen – nicht nur unsere negativen Seiten.

Sie ahnen es: unser Selbstbild ist kontinuierlich verzerrt durch den übermäßigen Fokus auf unsere Schwächen und die verminderte Aufmerksamkeit auf unsere Stärken.
Dadurch behandeln wir uns selbst freiwillig wie eine unfaire Person dies tun würde aufgrund andauernder Fehleinschätzungen. Wir sind in den allermeisten Fällen so gut, so ehrlich, so gewissenhaft, so kreativ und geben uns selber dauernd ein 4.
Bewusstheit, 1 Blatt Papier und 1 Stift sind die besten Werkzeuge für mehr Klarheit. Schreiben Sie sich Ihre Stärken mal auf, es sind deutlich mehr als Sie im ersten Moment denken. Schwächen dürfen Sie ebenfalls notieren und dann entscheiden, ob Sie daran etwas verändern wollen.
Im Zweifelsfall sind Sie gut genug !

Liebe Leser, viel Freude mit dieser kleinen Übung und einen wunderbaren Sonntag !

Liebe Leser,

vielleicht geht es Ihnen gelegentlich auch so: Sie haben eine Sache richtig gut gemacht, haben sich engagiert, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Und Sie stellen etwas frustriert fest: Ihr Umfeld nimmt es zwar zur Kenntnis aber ohne Ihnen eine besondere Wertschätzung zu zeigen.
Oder: jemand hat Sie beeindruckt oder etwas gesagt oder vollbracht, das Ihnen gefallen hat. Sie hätten etwas Freundliches sagen können, haben es aber nicht getan. Nun bereuen Sie es, leider haben Sie eine gute Gelegenheit für ein ehrliches Lob verpasst.

Loben heisst: ich sehe etwas, das ich wertschätze UND ich sage es.

So wie wir es geniessen gesehen zu werden, so freuen sich Andere ebenfalls darüber. Natürlich können wir Lob für uns behalten aber welchen Sinn macht es ? Ehrliches Lob ermutigt, motiviert, setzt Kräfte frei, macht Freude. Ein Lob, das wir jemand zuteil werden lassen hat auch immer mit uns selbst zu tun, wir sehen uns und den Anderen in einer sehr großzügigen Art und Weise. Wir anerkennen das Besondere am Anderen indem wir es mitteilen.
Wenn wir also selber mehr gesehen und geschätzt werden wollen, dürfen wir Andere ebenfalls öfter anerkennen. Ehrliches Lob ist ansteckend und verbreitet eine gute Energie in unserem gesamten Umfeld.

Liebe Leser, in diesem Sinne wünsche ich Ihnen mehr Mut zum Lob in Ihrem Alltag !

generell machen sich viele Menschen Gedanken über die zahlreichen Unterschiede zwischen Mann und Frau – sei es in der Partnerschaft, ganz allgemein in der Gesellschaft, am Arbeitsplatz, im Dating oder auch in der Kindererziehung. Die Beobachtungen sind interessant, Vieles lässt sich geschlechterspezifisch zuordnen, manches erkennen wir als „gegeben“ an oder als genetisch bedingt und manches versuchen wir zu verändern. Doch was bringt es wirklich diese Vergleiche ständig anzustellen ?

Wichtiger als die Feststellung von Unterschieden ist die Frage ob man sich als Mann oder als Frau wohlfühlt in seiner eigenen Rolle.

Tatsächlich sind viele Aspekte dieser Unterschiede zwischen Mann und Frau interessant – aber bringen Sie uns wirklich weiter ? Gerade in Konfliktsituationen, in denen die Beleuchtung der Eigenheiten eines Jeden einen großen Platz einnimmt, stellt sich die Frage wie es nun lösungsorientiert weitergeht nachdem wir wissen, dass wir unterschiedlich sind. Oft enden diese Überlegungen dann in einer Sackgasse. Viel zielführender ist die Frage ob man sich selbst in seiner eigenen männlichen oder weiblichen Rolle wohlfühlt und sich in dieser auch gegebenenfalls weiterentwickelt oder auch abgrenzt – denn dort liegen oft die besseren Antworten. Es zwingt zudem jeden Einzelnen in sich zu gehen und dort nach Optimierungsoptionen zu suchen bevor die alleinige Feststellung von Unterschieden einfach nur zu Frustrationen führt …

Liebe Leser, verbringen Sie einen gutgelaunten heutigen Sonntag !

so oft nehmen wir uns vor, bei der nächsten Feier noch bewusster und noch mehr zu geniessen. Denn meistens nehmen wir es uns zwar vor, vergessen aber mit den Vorbereitungen und unserem inneren Stress es wirklich zu tun. Wie viele Weihnachts- oder Geburtstagsfeiern haben wir schon gestresst abspulen lassen, fokussiert auf alles ausser den Genuss des Augenblicks ?

Es ist unerlässlich, im jetzigen Moment zu bleiben. Uns mit ihm zu verbinden.

Egal wie oft wir es uns vornehmen: es klappt nicht weil wir immer wieder mit unseren Gedanken entweder in der Zukunft oder in der Vergangenheit sind und dadurch den jetzigen Moment nicht erleben können. Wir vergessen warum wir eigentlich auf unserer eigenen Veranstaltung sind – obwohl gerade Geburtstage und Weihnachten sehr schöne Anlässe sind – genau wie Urlaube, auf die wir uns freuen, die aber oft nicht so erholsam sind weil wir auch da vergessen, den Genuss im Augenblick zu erleben und festzuhalten indem wir alles sehr viel bewusster und mit mehr Freude empfinden.
Üben Sie, indem Sie sich bewusst im Hier und Jetzt aufhalten – immer mehr und immer öfter !

Liebe Leser, bleiben Sie im jetzigen Moment !

immer wieder kommt das Thema „Inneres Kind“ in meinen Newslettern vor. Es ist nichts Neues, nichts Kompliziertes, nichts Abstraktes. Wenn wir lachen, tun wir es weil unser inneres Kind sich freut, weinen wir, so tun wir es weil unser inneres Kind Trauer empfindet. Egal wie unsere Gemütslage in unterschiedlichsten Situationen aussieht, sie steht immer in direktem Zusammenhang mit diesen kindlichen Anteilen in uns, die durchgehend dauerhaft aktiv sind-auch wenn uns dies meistens völlig unbewusst ist.
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Wie werden wir nun spontaner und leichter ?
Indem wir bewusst jeden Tag auf unser inneres Kind achten – und die Dinge öfter tun, die ihm Freude bereiten.

Sie kennen es: einen kleinen Lachkrampf in lustigen Situationen, Neugier weil es einfach Spaß macht etwas Lustiges oder Komisches zu erfahren, das uns überhaupt nichts angeht, Autoscooter oder Karussell fahren auf dem Schützenfest, Begeisterung bei Brettspielen oder Karten, sportliche Herausforderungen annehmen, positive spielerische Konkurrenz im Beruf … und jedes Mal spüren wir sie, diese Leichtigkeit, diese angenehme Welle von kindlicher Spontaneität, die durch unseren Körper fliesst in solchen Momenten. Lassen Sie Ihr inneres Kind öfter zum Ausdruck kommen und Ihr Leben wird sich entsprechend spontaner und leichter anfühlen. Es ist möglicherweise eine Umstellung aber Sie können es ja in Ruhe ausprobieren. Zum Einstieg beispielsweise mit den Fragen: „was habe ich als Kind sooo gern gegessen ? Wann habe ich mich am meisten gefreut ? Womit konnte ich mich stundenlang beschäftigen ? Was hat mich stolz gemacht ? Worüber konnte ich mich kaputt lachen ? Und dann machen Sie als heutiger Erwachsener immer wieder eine Sache davon, ganz bewusst …

Liebe Leser, ich wünsche Ihnen viel Freude mit Ihrem inneren Kind an diesem heutigen Sonntag – nehmen Sie es an die Hand und lachen Sie so viel Sie können, es macht Sie leicht, spontan und entspannt !

im Zusammenhang mit dem Begriff „Schuld“, gibt es für Betroffene zwei grobe Richtungen: entweder fühlt sich jemand selbst schuldig oder beschuldigt Andere (rein rechtliche Aspekte seien hier vom Thema ausgeklammert).
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In beiden Fällen ist dieses Gefühl unangenehm.
Im ersten Fall wertet man sich selbst ab.
Im zweiten verlagert man die Verantwortung auf Andere.

Wie eingangs betont, geht es hier nicht um eine neutrale Klärung rechtlicher Belange. Wer einem die Vorfahrt nicht gewährt obwohl er muss, ist klar verantwortlich im Schadensfall.
Die bei vielen Menschen vorhandene rein psychologische Übernahme von Schuld oder deren Verlagerung auf Andere ist meist unbewusst und daher viel weniger greifbar. So wären wir genau umgekehrt weitaus glücklicher und selbstbestimmter wenn wir uns einerseits weniger „den Schuh“ für Dinge anziehen würden, die mit uns nichts zu tun haben und andererseits mehr Verantwortung übernehmen würden, da wo wir Einfluss haben, nämlich auf uns selbst.
Gesunde Abgrenzung also zu Anderen und gesunde Verantwortung für uns selbst.

Liebe Leser, vielleicht inspiriert Sie dieses Thema persönlich am heutigen Sonntag – verbringen Sie ihn mit sommerlicher Leichtigkeit !

in regelmäßigen Abständen spreche ich über das Innere Kind. Mit diesem Thema immer wieder in die Wiederholung zu gehen ist immens wichtig.
Doch warum denn genau, obwohl alle bereits wissen worum es geht ?

Unser inneres Kind ist ein Teil von uns, der immer aktiv ist.
Ob wir es bewusst spüren oder nicht.
Und er regiert uns öfter als wir denken.


Immer wenn Sie starke Gefühle empfinden, macht sich Ihr inneres Kind gerade bemerkbar. Dies kann in sehr negativen Momenten der Fall sein, chronisch über einen längeren Zeitraum oder in sehr positiven Lebenssituationen oder Phasen. Getriggert durch bestimmte wiederkehrende Auslöser oder auch ganz neue Situationen, entstehen in einem Bruchteil von Sekunde Bewertungen, die Sie schon als Kind als Erfahrung, oder Schlussfolgerung gemacht haben oder direkt aus Ihrer Erziehung mitgenommen haben. Sofortige langanhaltende Gefühle sind die unmittelbare Folge. Und aus dieser Gefühlslage heraus agiert dann Ihr inneres Kind auch in der Interaktion mit Anderen: mit Wut, Traurigkeit, Ohnmacht und oftmals herabgesetztem Selbstwert. Oder Sie spüren eine unbändige Freude bei manchen Auslösern und fühlen sich großartig: dann durften Sie als Kind gute Erfahrung machen und diese geniessen.
Wichtig ist, wie immer, IHRE HEUTIGE Bewusstheit: wenn Sie spüren was in Ihnen vorgeht, können Sie Ihr inneres Kind in den Arm nehmen und die Erwachsenenrolle tröstend übernehmen. Dadurch verändert sich Ihre Gefühlslage sofort auf positive Weise. Und wenn Sie sich freuen, jubeln Sie mit Ihrem inneren Kind und verabreden Sie sich öfter für schöne Momente der Lebensfreude.

Liebe Leser, Ihnen einen wunderbaren Sonntag und viel Verbundenheit mit Ihrem inneren Kind !