Mut & Muße – für Ihre neue Woche
Praxis Iris Barth

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Begrenzungen akzeptieren ?
mit Situationen, Dingen, objektiven Gegebenheiten konfrontiert, die wir als Begrenzung empfinden, akzeptieren wir diese zugleich.
In persönlichen, familiären, gesundheitlichen und beruflichen Bereichen tun wir dies so oft ohne innezuhalten weil sich die Handlungsfähigkeit im Moment so eingeschränkt, hilflos und real anfühlt.
Damit erklären wir uns einverstanden mit dieser Beschränkung und arbeiten aktiv an ihr mit. Das muss uns klar sein.
Jede Begrenzung wird demnach aufrecht erhalten durch eine uneingeschränkte unbewusste Zustimmung. Diese führt zu einer Blockade und verhindert, dass unsere Lösungsenergie sich entwickeln kann.
Wir sagen unbewusst zu uns selbst: „ich bin diese Person mit diesen ganzen Einschränkungen“.
Das ist auch ein Stück weit bequem, in diesen Momenten nämlich, müssen wir uns nicht bewegen. Gewisse Anforderungen werden nicht an uns gestellt.
Jeder hat dies in seinem Leben schon einmal praktiziert – unbewusst, versteht sich. Die Verhinderung der Lösungsenergie jedoch ist die grösste Blockade.
Bewusstheit hierüber ist 80 % der Lösung wenn es darum geht ein Limit durch eine Fähigkeit oder Überwindung einer Grenze zu ersetzen.
Ich kann vielleicht eine Sache nicht, dafür aber zwei andere. Das ist die Bewusstheit.
Das ist der Weg.
Allen Lesern einen frühlingshaften Sonntag und gutes Auftanken für eine neue Woche !
Negatives Feedback im Business
wenn es im Privaten mal knirscht und negatives Feedback kommt, tun sich die meisten Menschen leichter damit als in einem beruflichen Kontext. Dort wird fachliche Kompetenz direkt erwartet.
Auch wenn es unangenehm ist: Verantwortung zurück zu weisen ohne die Angelegenheit zu überprüfen , ist eine schlechte Idee.
Dieses „sich wegducken“ ist als Erstreaktion weit verbreitet, da sie ein Stück weit instinktiv ist. So haben sich viele Menschen als Kinder verhalten – aus Angst vor Strafe oder Schelte gab man sich zunächst unbeteiligt.
Im Business geht es jedoch primär um Zahlen, Fakten UND Vertrauen, denn Kunden bezahlen die Produkte oder Leistungen weil sie davon einen Nutzen für ihre Bedürfnisse haben.
Und manchmal haben diese Kunden recht mit Ihrer Beanstandung.
Deshalb ist es immer ratsam die Angelegenheit in Ruhe zu prüfen, dies dem Kunden auch mitzuteilen und sich dann eigeninitiativ bei ihm wieder zu melden um mit einem geklärten Sachverhalt in ein Gespräch zu gehen. Damit gewinnt man Überblick, Zeit, Ruhe und Lösungsenergie um ggfs. einen Kompromiss oder Teilkompromiss zu finden. Das Gegenüber fühlt sich besser verstanden und kann den Verlauf eines Fehlers vielleicht aufgrund einer gewissen Komplexität besser nachvollziehen.
Sie können hier aus einer Reklamation eine Reklameaktion machen.
Ist kein Fehler gemacht worden, lässt sich dies auch auf diese Weise klären: ruhig und sachlich.
Ist man nicht in der Lage negatives Feedback souverän anzugehen indem man Verantwortung übernimmt, ist das Vertrauen beschädigt und der Kunde auf kurz oder lang weg.
Ihnen allen ein erholsamen Sonntag und ein gutes Gewissen !
Schlechtes Gewissen
eine hohe Anzahl an Menschen verbringt sehr viel Lebenszeit damit, Dinge zu tun, die sie nicht wollen. Fragt man nach dem Beweggrund, hört man oft „ich habe ein schlechtes Gewissen, dann mache ich es halt oder geben nach“.
Ein schlechtes Gewissen zu haben ist gleichbedeutend mit Schuld und bringt auch den Menschen nichts für die Sie sich verbiegen.
Eine Energie, die nicht authentisch ist und auf Negativität basiert, bringt niemand Freude.
Ob Sie nun Ihren Kindern zu viel Taschengeld geben weil Sie wenig Zeit für sie haben, die Oma ungern besuchen weil es Sie langweilt, mit der Nachbarin sprechen obwohl Sie weder Zeit noch Lust haben und dennoch all diese Dinge tun aus schlechtem Gewissen, unbewusst spüren Ihre Mitmenschen Ihr Schuldgefühl und die fehlende Überzeugung. Schlechtes Gewissen schwingt mit.
Oder Sie laufen Gefahr instrumentalisiert zu werden wenn jemand dieses schlechte Gewissen bei Ihnen triggert.
In beiden Fällen fühlen Sie sich sich damit nicht gut.
Machen Sie also den Test – fragen Sie sich selbst „warum mache ich es – aus schlechtem Gewissen oder aus dem Wunsch heraus, jemand eine besondere Freude zu machen?
Wenn Letzteres der Fall ist, spüren Sie den Unterschied. Und überlegen Sie, wie Sie dann vielleicht auch etwas Besonderes für sich selbst und die andere Person daraus machen können – oder lassen Sie es bleiben. So entstehen deutlich positivere Beweggründe und bessere Gefühle bei dem was Sie tun.
Ihnen allen ein frühlingshaften Sonntag und ein gutes Gewissen !