Negatives Feedback im Business
wenn es im Privaten mal knirscht und negatives Feedback kommt, tun sich die meisten Menschen leichter damit als in einem beruflichen Kontext. Dort wird fachliche Kompetenz direkt erwartet.
Auch wenn es unangenehm ist: Verantwortung zurück zu weisen ohne die Angelegenheit zu überprüfen , ist eine schlechte Idee.
Dieses „sich wegducken“ ist als Erstreaktion weit verbreitet, da sie ein Stück weit instinktiv ist. So haben sich viele Menschen als Kinder verhalten – aus Angst vor Strafe oder Schelte gab man sich zunächst unbeteiligt.
Im Business geht es jedoch primär um Zahlen, Fakten UND Vertrauen, denn Kunden bezahlen die Produkte oder Leistungen weil sie davon einen Nutzen für ihre Bedürfnisse haben.
Und manchmal haben diese Kunden recht mit Ihrer Beanstandung.
Deshalb ist es immer ratsam die Angelegenheit in Ruhe zu prüfen, dies dem Kunden auch mitzuteilen und sich dann eigeninitiativ bei ihm wieder zu melden um mit einem geklärten Sachverhalt in ein Gespräch zu gehen. Damit gewinnt man Überblick, Zeit, Ruhe und Lösungsenergie um ggfs. einen Kompromiss oder Teilkompromiss zu finden. Das Gegenüber fühlt sich besser verstanden und kann den Verlauf eines Fehlers vielleicht aufgrund einer gewissen Komplexität besser nachvollziehen.
Sie können hier aus einer Reklamation eine Reklameaktion machen.
Ist kein Fehler gemacht worden, lässt sich dies auch auf diese Weise klären: ruhig und sachlich.
Ist man nicht in der Lage negatives Feedback souverän anzugehen indem man Verantwortung übernimmt, ist das Vertrauen beschädigt und der Kunde auf kurz oder lang weg.
Ihnen allen ein erholsamen Sonntag und ein gutes Gewissen !

