Mut & Muße – für Ihre neue Woche

Das Jahresende naht und uns wird bewusst, dass 2018 blitzschnell vorüber gegangen ist. Hatten wir doch den Vorsatz gefasst, unsere Zeit endlich besser zu nutzen… Doch haben wir wirklich das Gefühl, dass es uns gelungen ist ? Eher nicht . Wie könnte es also im neuen Jahr klappen, obwohl sich das Rad gefühlt immer schneller dreht ?

Wir haben jede Zeit der Welt – wir müssen sie uns nur bewusst machen.

Wir können den Moment wahrnehmen und gestalten und noch einen Moment und noch einen …

Momente sind die Bausteine für Stunden, Tage, Wochen, Monate und ein Jahr – wir alleine reihen Sie aneinander.

Bewusstheit über diesen steuerbaren Vorgang gibt uns mehr Kontrolle und mehr Macht über unsere Zeit. Wenn wir auch noch regelmäßig innehalten und dabei spüren, wie es uns geht, können wir angenehme Momente bewusst verlängern und unangenehmere verkürzen …  

Liebe Leser, kommen Sie gut und zuversichtlich ins neue Jahr und haben Sie vielen herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihre Anregungen, die mich immer wieder aufs Neue inspirieren !

Umgang mit Krankheiten und deren Folgen

Liebe Leser,

organische Krankheiten, Unfälle, Eingriffe und deren Folgen haben auch Auswirkungen auf die Psyche von Betroffenen: etwas ist nicht mehr so wie vorher, nicht mehr so gut oder so schön wie vorher.

Es fällt schwer den eigenen neuen Zustand anzunehmen.
Man hat Angst, Andere könnten es genauso sehen.

Abgesehen davon, dass es in vielen Fällen um den Erhalt des Lebens ging, ist die Dankbarkeit an sich nicht immer nachhaltig spürbar.
Man ist sich selber ein Stück weit fremd und kann sich nicht so leicht annehmen, vor allem wenn Beeinträchtigungen in wichtigen Lebensbereichen existieren. Diese können bleibender körperlicher, beruflicher oder zwischenmenschlicher Natur sein, partnerschaftlich oder auch gesellschaftlich.
Wenn man sich nicht annehmen kann, befürchtet man, vor allem Nahestehende könnten es genauso sehen. Wenn man weniger am Leben teilnimmt, kommt automatsich die Schlussfolgerung, man sei weniger wert.

Mit diesem reduzierten Selbstwert kommen auch alte und neue Ängste: wir betrachten unser Leben verstärkt durch die Brille dieser Ängste.

Dabei ist dieser reduzierte Selbstwert sehr oft das grössere Problem als der empfundene oder vorhandene „Defekt“ an sich (der durch das konditionierte Ego, die Stimme der Sozialisation weiter verschlimmert wird).

Das Leben selbst ist unverändert, man kann es bestmöglich leben. Um dies zu lernen, wird die Annahme dessen, was ist benötigt sowie ein stabilerer Selbstwert . Man kann die Beeinträchtigungen nicht wegzaubern, den Umgang damit jedoch fundamental verändern. Wenn man anders denkt, können Lösungen ins Leben kommen.

Allen meinen Lesern einen erholsamen herbstlichen Sonntag.

Sich verändern – was bedeutet das ?

Liebe Leser,

der Begriff „Veränderung“ bedeutet ja grundsätzlich dass etwas anders sein soll oder ist (Ziel) als bisher (Ausgangssituation), je nachdem ob die Veränderung im Gange ist oder schon vollzogen.
Einig sind wir uns auch darin, dass um eine Veränderung zu erreichen, ein anderslaufender Prozess stattfinden muss damit wir ein anderes Ergebnis haben.

Wenn wir also weiter dasselbe tun wie immer, bekommen wir immer wieder dasselbe alte Ergebnis: es kann keine Veränderung stattfinden. 

Viele Menschen haben den Wunsch nach Veränderung. Es werden Ziele ausformuliert, Sehnsüchte gepflegt und Visionen festgehalten, Missstände kritisiert („so darf es nicht sein, so darf es nicht weitergehen“…)
Aber es fehlt an der Anpassung der Handlungen an das Ziel.
Es fehlt an Dauerpräsenz in den den Gedanken wenn wir eine Veränderung herbeiführen möchten und an der entsprechenden kontinuierlichen veränderten Haltung um ein Ziel zu erreichen weil das alte Verhalten, Denken und Empfinden immer wieder Oberhand bekommt – grösstenteils auch unbewusst.
Hier jedoch müssen wir innehalten um unsere Haltung in den Handlungssituationen zu verändern und das verlangt viel Selbstdisziplin. Die Rückfälle in alte Muster verringern sich.

Zusammengefasst können wir sagen, dass Veränderung mit der Selbststeuerung beginnt.
Nur wenn wir uns bewusst besser steuern, können wir uns dauerhaft verändern.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen einen entspannten Sonntag.