Mut & Muße – für Ihre neue Woche

der Titel des heutigen Newsletters klingt an sich schon etwas widersprüchlich. Der Begriff „geniessen“ beinhaltet eine Komponente des Loslassens, des unbeschwerten Erlebens – ohne Druck. Da hört sich der Zusatz „mit System“ etwas krampfhaft an. Fast so wie: kann man auf Kommando geniessen ? Für viele Menschen nicht nachvollziehbar auf den ersten Blick.

Wenn wir unsere Genussfähigkeit erhöhen wollen, ist in erster Linie eine bewusste Entscheidung dafür notwendig: ich möchte mein Leben gern mehr geniessen.
So simpel.

Natürlich ist es damit allein nicht getan.
Wir müssen dafür sorgen, dass die Voraussetzungen für mehr Genuss passen bzw. wir müssen diese selbst kreieren.
Das bevorstehende Weihnachtsfest ist eine gute Gelegenheit dafür. Jedes Jahr fahren die meisten Menschen die gleiche Schiene.
Man nimmt sich vor besser zu geniessen und tut es dann, wie immer, doch nicht.
Weil die alten Muster greifen – hier noch ein Geschenk, da noch eine Veranstaltung, da noch eine Karte, noch ein Besuch, noch ein Treffen – nur weil Weihnachten ist und man es immer so gehandhabt hat.
Verstehen Sie mich bitte richtig: tun Sie alles, was Sie glücklich macht und in den Genussmodus bringt – aber nur das. Hören Sie auf, wenn es in Stress ausartet – beschliessen Sie dies zu bemerken falls Sie abdriften, machen Sie es sich bewusst, geben Sie sich ein Kommando – nur so verändern wir unserer Genusskultur.

Nicht nur an Weihnachten. Ganz allgemein.

Allen meinen Lesern einen genussvollen 2. Advent.

in unserem digitalen Zeitalter verbringen wir immer mehr Zeit vor dem Bildschirm und im Sitzen. Diese Feststellung ist nicht gegen die Segnungen der modernen Kommunikation gerichtet, um es vorweg zu nehmen, es ist einfach eine Tatsache.

Viele Lösungsmöglichkeiten gehen heutzutage verstandsmäßig einen digitalen Weg, wir aber nicht mehr (körperlich) hin zu unseren Lösungen.

Insgesamt ist unser seelisches und körperliches Gleichgewicht von 3 Säulen getragen:
– unserem Denken
– unserem Fühlen
– unserem Körper

Arbeit und Freizeit am Bildschirm bedeuten gleichzeitig mehr körperliche Inaktivität: das Ungleichgewicht ist hier inzwischen sehr groß geworden. Dieses Missverhältnis fördert ganz enorm gedankliche Hyperaktivität: wir gehen auch für unsinnige Fragen, Betrachtungsweisen und Lösungen in den Kopf und bleiben dort stecken weil der körperliche Ausgleich fehlt. Gleichzeitig nehmen unangenehme Körpersymptome zu: der dysfunktionale Gedankenkreislauf darüber nimmt erneut Fahrt auf …
Am Ende kommen positive Emotionen und physische Auslastung zu kurz: es geht uns nicht gut.

Für mehr Wohlbefinden und als Ausgleich, implementieren Sie bitte versuchsweise ein Mindestmaß an Erdung mit der Natur oder zumindest an der frischen Luft. Atmen Sie bewusst. Schalten Sie ab indem Sie versuchen sich zu bewegen so gut es geht. Und wenn es nur 20 Minuten am Tag sind, es wird Sie erden.

Allen meinen Lesern einen verschneiten winterlichen 1. Advent.

Sicherlich kennen auch Sie Phasen im Leben, die von Ängsten und Sorgen besonders geprägt sind oder waren. Es geht dabei letztlich immer um einen innerlich empfundenen Mangelzustand: Sie glauben, dass Sie es nicht schaffen werden, dies oder das zu meistern, Sie glauben, dass Sie nicht gut genug sind und manches nicht verdient haben oder im Vergleich zu anderen Menschen minderwertig sind.

Der Angst liegt immer eine tiefe Überzeugung zugrunde. Meistens glauben wir diese ohne sie jemals auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

Und meistens ist sie nicht wahr.

Je stärker wir einen Gedanken glauben, desto mehr leiden wir. Desto mehr Angst empfinden wir. Je stärker die Angst, desto realer kommt uns ein Gedanke vor. Es ist ein Teufelskreis. Versuchen Sie regelmäßig Ihre Ängste zu notieren und zu hinterfragen, dies hilft Ihnen Ihren Glauben daran zu relativieren. Indem Sie z.B. für einen angstvollen Gedanken 10 Gründe notieren, warum dieser nicht wahr ist oder höchst unrealistisch …

Ihnen einen entspannten und ideenreichen Sonntag …