Mut & Muße – für Ihre neue Woche

Wenn wir die uns zur Verfügung stehende Zeit besser und intensiver spüren und sie mit positiven Inhalten füllen, wie in den beiden letzten Newslettern zum Jahreswechsel von mir dargestellt, so stehen wir vor der Herausforderung, die Inhalte zu definieren, die in unserem Zeitrahmen Platz finden sollen.

Zeit und Qualität unserer Lebensdauer wollen dazu in Einklang gebracht werden.

Dies erfordert eine klare Definition dessen, was uns am wichtigsten ist.

Daraus ergibt sich ein Vertagen oder Weglassen der Dinge, die nicht zu diesen Prioritäten gehören.

Sie spüren täglich, dass der Tag nur 24 Stunden hat. Sie wollen wichtige Lebensbereiche wie Ihre Gesundheit, Zeit mit Ihren Kindern, Vorankommen im Beruf, Haus- und Gartenarbeit, gesellschaftliche und soziale Verpflichtungen, Urlaub etc. aufeinander abstimmen. Hier gilt: VERTAGEN oder gar WEGLASSEN von Aufgaben oder Verpflichtungen zugunsten Ihrer Prioritäten. Wir widmen uns sonst immer dem Dringenden (= das was gerade ansteht oder von uns erwartet wird) zu Lasten des Wichtigsten (= das was unser Leben ausmacht).

Liebe Leser, es dauert meist 5 Minuten, um seine Prioritäten zu definieren – vielleicht mögen Sie sich diese Zeit nehmen am heutigen Sonntag …

an manchen Tagen, besonders an ungemütlichen, trüben Tagen, fühlen sich viele Menschen antriebslos, unmotiviert, planlos und unzufrieden. Man nimmt sich sogar etwas vor, erledigt nichts davon, isst stattdessen Chips und Schokolade und statt dem Geplanten Spaziergang, hängt man vor dem Computer oder Fernseher herum…

Interessanterweise sind es meist die freien Tage, die einen solchen Nährboden bieten obwohl sie bestens geeignet wären für gute Laune und Tatendrang.
Warum ?  

Unser Gehirn ist an freien Tagen tendenziell „unterbeschäftigt“ da die Anforderung und die Routine der regulären Arbeitsabläufe wegfällt und wir freie Zeit nicht automatisch mit Inspiration und guter Laune verbinden – eher mit der Abwesenheit von Zwang.

Wenn wir also dem ungeforderten Gehirn keinen guten Plan anbieten, wird es eher in Inaktivität und tendenziellen Trübsal abdriften. Planlose Handlungen und negative Gedanken sind die logische Folge.

Wenn wir einen frustrierten „vergeudeten“ Tag hatten, ist es nicht aufgrund des Wetters passiert sondern in Ermangelung einer guten eigenen Vision für diesen Tag.
Und aufgrund der Unfähigkeit uns selbst ein Kommando zu geben, um dieses Vorhaben bewusst umzusetzen.

Ich wünsche Ihnen allen einen entspannten Sonntag !

es ist manchmal überraschend zu sehen, wie kritiklos wir „Veränderungen von oben“ hinnehmen und gleichzeitig so widerspenstig Veränderungen „für uns selbst“ betrachten.
Wir beugen uns teilweise schnell und kritiklos, gleichzeitig lehnen wir viele Veränderungen ab, die uns zugute kommen würden.

Wir sollten daher unsere Haltung umkehren: etwas mehr kritische Einstellung als Filter im Aussen und mehr Offenheit für interne fortschrittliche Veränderungen.

Dabei ist es egal ob es sich um das Gerede der Nachbarn dreht, unsere politischen Strömungen oder die Meinungsbildung in den sozialen Netzwerken, letztlich ist es unsere Aufgabe die Dinge zu hinterfragen.

Es ist auch egal, welche Form der Widerstand annimmt, wenn es darum geht etwas an uns selbst zu verbessern: die Gesundheit, die Arbeitssituation, der Alltag, unsere eigene Einstellung zu Gott und der Welt und unsere Rolle in Beziehungen. Hier sind Verbesserungen oftmals angesagt und würden uns eine deutliche Steigerung unserer Lebensqualität bringen.

Mit diesen Feststellungen möchte ich Sie motivieren mehr Selbstbestimmung zu erzeugen und zwar mit der richtigen Einstellung zu möglichen externen und internen Veränderungen.

Ich wünsche Ihnen allen einen wunderbaren Sonntag