Mut & Muße – für Ihre neue Woche
Praxis Iris Barth

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96482 Ahorn
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Zeugnisse aller Art
Kinder, Jugendliche und Erwachsene kennen diese Situation: ob in Schule oder Beruf, es wird irgendwann ein Zeugnis über Ihre Leistungen – und auch Teile ihrer Persönlichkeit – erstellt. Dieses steht dann erst einmal im Raum. Ist es positiv, freut man sich über die Anerkennung und Wertschätzung. Verschiedenste negative Gefühle entstehen wenn ein Zeugnis Defizite beinhaltet und damit müssen Betroffene erst einmal umgehen.
Sehen Sie ein Zeugnis als Ausgangspunkt :
– für weitere Entwicklungsmöglichkeiten
– als Motivator („jetzt erst recht“)
Ein Zeugnis ist ein mehr oder weniger amtlicher Versuch einer objektiven Leistungsbewertung nach gewissen Normen. In der Schule funktioniert dies deutlich besser als im Arbeitsleben, deshalb bietet es Schülern eine gute Orientierung für ihre Leistungen und idealerweise auch Ansporn („ich kann mehr“) . Im Beruf ist nicht alles „normbar“ und birgt deshalb Konfliktpotenzial wenn Mitarbeiter sich nicht gesehen fühlen. Diese Situation könnte dann auch als Motivator genutzt werden, um ein klärendes Gespräch zu führen. In jedem Fall darf ein Zeugnis als eine Art Update oder persönlicher Zwischenbericht gesehen werden aus dem Neues entstehen kann.
Liebe Leser, ich wünsche Ihnen einen entspannten Sonntag …
Stress mit Schule und Hausaufgaben
schulische Leistungen und die täglichen Hausaufgaben sind in vielen Familien ein Dauerthema. Immer wieder stellt sich den Eltern die Frage, wieviel und in welcher Form sie ihre Kinder unterstützen sollen. Wie findet man das richtige Mass zwischen altersgerechten Leistungen, eigenen Ansprüchen, schulischem Stoff, Zeitaufwand und Lebensqualität ?
Regelmäßige Gespräche mit Kind, Schule und Lehrkraft ergeben ein Bild über die schulischen Fortschritte. Dabei gilt es auch, die progressive Selbsteinschätzung des Kindes zu fördern.
Sich selbst einschätzen zu lernen ist ein wertvoller Prozess, der auch Scheitern beinhaltet. Hier kann das Kind die Erfahrung machen, dass sein Lernen aktivierbar ist – auch wenn es mal schwierig oder langweilig ist. Gerade bei Aktivitäten, die anstrengend aber bewältigbar sind, lernt unser Gehirn am besten. Um den unangenehmen Punkt zu überwinden, bietet sich elterliche Unterstützung an bis erste kleine Erfolge kommen. Motivation, Eigenverantwortung und Lob begünstigen diese damit es ohne dauerhafte Kontrolle klappt. Auszeiten und andere Aktivitäten sollten als Ausgleich zur Schule eingebaut werden.
Liebe Leser, ich wünsche Ihnen einen entspannten Sonntag …
Frühe Verantwortung
wenn wir über Besonderheiten unserer Kindheit nachdenken, empfinden manche von uns auch noch Jahre danach Gefühle von Überforderung, mangelndem Verständnis, Ungerechtigkeit oder zu großer Verantwortung. Es ist wichtig, diesem Gefühl auch im Nachhinein Rechnung zu tragen und das Kind in uns zu würdigen. Gleichzeitig dürfen wir erkennen, dass uns Vieles davon stark und resilient gemacht hat – damals und für unser heutiges Leben.
Hürden überwinden zu können – auch wenn es unangenehm ist – ist eine Lektion der Vergangenheit, die uns für immer stärkt.
Deshalb ist es so wichtig, nicht alles grundsätzlich nur aus der Perspektive des Opferbewusstseins zu sehen. Wenn uns Unrecht widerfahren ist oder die Umstände schwer zu ertragen waren, dürfen wir uns das eingestehen. Gleichzeitig ist es sinnvoll sich zu fragen, welche positiven Auswirkungen diese Tatsache hatte und was Sie – möglicherweise unbewusst – Gutes daraus gemacht haben. Und auch heute noch als wichtige Ressource zur Verfügung haben aus dieser Erfahrung heraus.
Liebe Leser, vielleicht können Sie nachträglich einigen schwierigen Dingen Positives abgewinnen und am heutigen Sonntag dadurch entstandene Stärken erkennen und sich selbst dafür würdigen ….