Mut & Muße – für Ihre neue Woche

in schwierigen Phasen, unüberschaubaren Situationen, stressbeladenen Momenten und unter unangenehmen Umständen scheint es manchmal so als sei nichts mehr unter unserer Kontrolle.
Die äussere Realität bestimmt über Sie. Was tun ?

Wenn Sie das Aussen nicht kontrollieren können, können Sie sich dennoch Selbstkontrolle zurückgewinnen.

Die meisten Betroffenen empfinden in bestimmten Situationen zu Recht Ihren Handlungsspielraum als äusserst eingeschränkt.

Es geht jedoch nicht um Handlungen allein sondern die innere Haltung, den Zustand.
Um Kontrolle zurück zu gewinnen, müssen wir dort ansetzen und unseren Zustand erst analysieren.

– Bin ich in der Opferrolle oder der Schöpferrolle ?
– Will ich in dieser Rolle sein ? Wenn nein: wo genau habe ich noch Kontrolle ? Wie will ich diese oder jene Situation sehen, wie soll es mir gehen damit ? Wo habe ich doch Einflussmöglichkeiten – auf mich selbst und die eine oder andere Tatsache/Begebenheit ?
– Wenn ich eine Lösung hätte, wie würde ich mich dann fühlen ?

… und so aktivieren Sie den Funken Kontrolle, den Sie noch über sich selbst und Ihre Verhältnisse haben und bauen damit Ihre Kontrolle wieder aus. Sie werden wieder zum Schöpfer.
Achten Sie bitte in diesem Zusammenhang darauf, den „Ich muss-Dialog“ zu erkennen und zu hinterfragen.

Sie werden sehen, dass Ihre Macht über Ihre Verhältnisse wachsen wird in dem Mass wie Sie sich wieder mächtiger fühlen..

In diesem Sinne, wünsche ich allen meinen Lesern einen wunderbaren Sonntag !

in den festgefahrensten Partnerschaftskonflikten sehen wir üblicherweise zweierlei „Verhärtungen“, die sogar eine einigermaßen neutrale Kommunikation fast unmöglich machen:

Die aktive Bekämpfung und das aktive Ignorieren der Ansichten des Partners.

in den festgefahrensten Partnerschaftskonflikten sehen wir üblicherweise zweierlei „Verhärtungen“, die sogar eine einigermaßen neutrale Kommunikation fast unmöglich machen:

Die aktive Bekämpfung und das aktive Ignorieren der Ansichten des Partners.In diesen extremen Fällen ist es selten möglich ohne externe Hilfe die Positionen zu harmonisieren, da jeder Modus zu dieser extremen Gegenreaktion führt – es sei denn, es besteht beidseitiges Interesse daran in eine völlig neue Bewusstheit zu kommen, hier die Re-Set-Taste zu drücken.

Sich damit anzufreunden, dass keiner von beiden alles richtig oder alles falsch macht.

Dass es immer eine 50-50-Kooperation ist, in der jeder 100 % Verantwortung seines Anteils am Ganzen hat.
Dass man entsprechend auch anders reagieren kann.
Dass man nicht recht hat, nur weil man sich aufregt oder gerade seine Ruhe haben möchte.

Diese Bewusstheit als Grundlage ist für alle Themen in der Partnerschaft wichtig.

In diesem Sinne, wünsche ich allen meinen Lesern einen harmonischen Sonntag !

bei Konflikten rund um das Thema „mehr reden“ in der Partnerschaft, wünscht sich meistens einer der beiden Partner, dass mehr gesprochen wird – was nicht immer auf Resonanz stösst und schon gar nicht zu einer Zunahme der Qualität in der Kommunikation führt.

Männer und Frauen kommunizieren anders weil sie unterschiedliche Ziele dabei verfolgen – was Ihnen gar nicht so bewusst ist.

Natürlich gibt es bei einem Paar auch Unterschiede in der Persönlichkeit. Dies kann die Kommunikation zusätzlich erschweren. Hier ein kleines Beispiel, das die unterschiedlichen Schwerpunkte beleuchtet:

Männer sprechen oft das Nötigste. Sie benötigen einen Anlass oder wollen ein konkretes Problem lösen.
Wenn sie nicht sprechen, heisst das nicht automatisch, dass es ihnen schlecht geht oder sie generell gar kein Interesse am Anderen haben. Sie sprechen gerade nicht weil sie keinen Anlass dazu haben oder sogar auch mal froh sind, wenn sie privat nichts sagen müssen.

Frauen hingegen sind in Stimmung zu reden wenn es Ihnen gut geht und verbreiten diese gute Laune gern in ihrem Umfeld. Alternativ tauschen sie sich gerne aus wenn es Ihnen nicht gut geht und wollen, dass man Ihnen zuhört.
Auch reicht es Ihnen oft, wenn der Partner ihnen zuhört auch wenn das Problem nicht gelöst wird. Dann fühlen sie sich gut aufgehoben. Wenn nicht:

Er will das Problem schnell lösen möglichst ohne viel zu sprechen.
Sie will es genau besprechen und beleuchten – und muss es gar nicht sofort lösen. Sie will sich eher verstanden fühlen.
Er hat es verstanden ohne es ihr zu sagen und will es lösen.
Da er nicht so viel sagt, denkt sie, er hat sie nicht verstanden – und kann das Problem deshalb nicht lösen. Er versteht nicht warum es jetzt noch weiter besprochen werden muss, da er es ja verstanden hat… dann sagt sie, er hört nicht zu und hat kein Interesse – an ihr oder am Problem.
Er will – etwas lauter – beweisen, dass er es verstanden hat, was den Eindruck verstärkt, dass er keine Lust hat zu reden…

Vielleicht mussten Sie etwas schmunzeln – die Dynamik der Missverständnisse ist klar. Nächste Woche sehen wir, wie diese beiden optimal sprechen könnten.

In diesem Sinne, wünsche ich allen meinen Lesern einen gemütlichen herbstlichen Sonntag !