Mut & Muße – für Ihre neue Woche

die gesamte Gesellschaft ist in allgemeinen und persönlichen Krisenzeiten immer wieder mit der Frage konfrontiert: wie geht es weiter ? Bei jeder Art von wahrgenommener Bedrohung (Börsencrash, Krieg, Corona, Umweltverschmutzung, familiäre Probleme, berufliche Veränderungen etc.) steht Verunsicherung im Raum. Warum fühlen wir uns dabei so schlecht ?

Wir fragen uns nicht neutral: „wie geht es weiter ?“ sondern wir sagen uns unbewusst „es wird garantiert schlechter“.

Aus diesem Grund haben wir bei Unsicherheiten negative Gefühle. Die unbewusste Grundannahme, dass Ungewissheit gleichbedeutend mit automatischer Verschlechterung ist, erzeugt Angst. Diese bewirkt, dass wir uns noch mehr bedroht fühlen. Deshalb ist es erforderlich, Ängste immer zu hinterfragen: „weiß ich sicher, dass etwas schlechter wird ?“, „welche Gründe sprechen gegen eine Bedrohung, welche sogar für eine Verbesserung ?“ etc. Sehen Sie die zwei Seiten der Medaille. Bedenken Sie, es ist weder Ihnen selbst noch Ihren Mitmenschen gedient wenn Sie mit Sorgen und Nöten im Leben unterwegs sind. Egal ob nun in Corona-Zeiten oder in anderen Themenbereichen, mit Angst allein wird kein einziges Problem dieser Welt gelöst.

Liebe Leser, Ihnen ein möglichst angstfreies Wochenende und viel Energie für die neue Woche !

unsere Stärken und Schwächen anzunehmen ist ein erster Schritt, diese einer wohlwollenden Betrachtung zu unterziehen eine zweite wichtige Etappe. Auf der Suche nach mehr Selbstkenntnis ist ein dritter Schritt von Bedeutung:

immer besser zu erkennen, was das eigene Herz höher schlagen lässt.

Wenn wir erfahren wollen wer wir sind, tut es gut mehr Bewusstheit zu entwickeln darüber, was wir wirklich wollen, was uns begeistert, was uns antreibt – denn das macht uns aus. Es kann sich hier um große Lebenslinien handeln wie Werte und Weltanschauung und auch um die kleinen Dinge des Lebens, wie Hobbies, Alltägliches, und natürlich die entsprechenden Sichtweisen aber auch Gefühle und Verhaltensweisen. Wer sich auf einem Berg unsterblich fühlt, sollte öfter hinaufsteigen und dies gilt für unzählige andere Beispiele gleichermaßen, egal ob im Beruf mit bestimmten Aufgaben, im Alltag oder in der Freizeit, zB mit sportlichen Leistungen oder in kulturellen Bereichen wie Theater, Kino, Reisen. Machen Sie auch hier eine kleine Liste mit den Situationen in denen Sie sich am großartigsten fühlen. Greifen Sie das, was Sie begeistert auf und machen Sie mehr daraus.
Denn genau das sind Sie.

Liebe Leser, Ihnen noch eine wunderbare Sommerzeit und jede Menge Inspiration !

nachdem wir nun wissen, dass der Prozess des Verdrängens immens anstrengend ist und enorme Anspannung erzeugt, stellt sich die Frage, wie man dies verändern kann. So kommen wir zum nächsten Schritt, nämlich den der Annahme.

Annehmen bedeutet sich einzugestehen, dass eine Sache nun einmal da ist.

Ja: gerade wenn eine Sache unangenehm ist, sollten wir zugeben können, dass es so ist wie es ist. Dies ist die Voraussetzung überhaupt für Veränderung. Nur wenn wir eine Bestandsaufnahme machen, können wir weitere Schritte gehen.
Nach dieser „Bilanz“ können wir für uns entscheiden, ob wir den aktuellen (unangenehmen) Zustand beibehalten wollen oder ihn verändern möchten: dann kann es ein neues Ziel geben. Dies gibt uns Zuversicht, neue umsetzbare Perspektiven und es werden neue Energien frei.

Liebe Leser,  Ihnen einen wunderschönen Augustsonntag und eine traumhafte Urlaubszeit !