Mut & Muße – für Ihre neue Woche

nahezu jeder strebt nach mehr Glück, Ausgeglichenheit, Lebensfreude und erfüllten Beziehungen. Gleichzeitig existieren bei vielen Menschen ein hohes Maß an gedanklichem Stress und Krisen in privaten und beruflichen Beziehungen oder Krankheiten sowie finanzielle Probleme.

Wiederholen sich diese Schieflagen immer wieder, sprechen wir von Mustern.
Das konditionierte Ego sorgt für deren Aufrechterhaltung.

Dies bedeutet, dass Ihnen immer wieder die gleichen Gedanken durch den Kopf gehen und sie immer wieder dieselben Träume, Hoffnungen, Verletzungen oder Ängste durchleben. Hier ist das konditionierte Ego am Werk, die Stimme Ihrer Sozialisation mit allen Begrenzungen und Frustrationen (Du musst, Du kannst nicht, Du bist nicht gut genug, alle Männer/Frauen sind so und so etc.), die Sie durch das wiederkehrende Denken ausagieren. So setzen wir uns jedoch immer wieder erneut Situationen und Menschen aus, die uns nicht guttun. Oder wir tun Dinge, die wir gar nicht wollen. Dieser unbewusste Vorgang blockiert unsere Weiterentwicklung.
Ein erster Schritt um sich darüber bewusst zu werden, ist das beobachten und notieren dieser unangenehmen Gedanken, Gefühle und Situationen, als eine Art Bestandsaufnahme um den Saboteur zu identifizieren.

Liebe Leser, ich wünsche Ihnen für den heutigen Sonntag viel Beobachtungsgabe und wärmere Temperaturen  !

aufgrund sehr interessanter Nachfragen über das Thema, gehe ich heute auf konkrete Inhalte dieser Fragestellungen ein.  Wie können Sie am besten vorgehen mit der Unsicherheit, was denn nun angemessen ist und um sich wieder besser zu fühlen ?

Behalten Sie bitte das ausgewogene Verhältnis 50:50 im Auge: es verhindert, dass auch Sie zu viel von Anderen erwarten.

Die Aussagen „man soll aber doch selbstlos lieben“, “ Anderen gerne etwas geben“ oder „man soll nicht aufwiegen oder berechnend sein“, haben alle ihre Berechtigung SOLANGE es Ihnen selbst tatsächlich damit gut geht und es für Sie inhaltlich in Ordnung ist. Von dem Moment an, in dem Sie sich benachteiligt, weniger gesehen oder gewürdigt fühlen und einen Knoten im Bauch haben, ist es an der Zeit Ihren altruistischen Modus ehrlich zu überprüfen: „Gebe ich viel um etwas zurückzubekommen ?“ und „was erwarte ich denn genau von der anderen Person ?“. Vielleicht ist man gar nicht mehr so selbstlos und kann Erwartungen mit dieser Hinterfragung generell wieder besser steuern.
Wenn Sie es nicht tun, laufen Sie Gefahr sich weiter unwohl zu fühlen und das gespürte Ungleichgewicht zu Ihren Ungunsten zu festigen. Oder Sie versuchen die Sache unbewusst zu kompensieren indem Sie jemand anderen zu viel zumuten …

Liebe Leser, ich wünsche Ihnen einen fruchtbaren Sonntag und viel Kraft für die kommende Woche  !

direkt gekoppelt an das Thema der letzten Woche mit übermäßigem andauernden Geben ist der weitverbreitete Glauben, Anderen zuliebe handeln zu können. Ein Eindruck der Aufopferung entsteht – analog einer Heldentat im Hintergrund verbunden mit der Frustration hierfür keinen Orden zu erhalten. Kommt Ihnen dies bekannt vor ?

Sich aufopfern funktioniert nicht – wer es tut, hat sich mehr oder weniger bewusst dafür entschieden und kann seine Einstellung verändern.

Egal wie sehr diese Vorstellung in vergangenen Zeiten mit Verhaltensnormen innerhalb der Gesellschaft verfestigt war und insbesondere in Krisenzeiten wie Krieg, Hungerperioden etc. gegolten und sich bewährt hat, so inadäquat und absurd stellt sie sich heutzutage für Männer und Frauen gleichermassen dar. Wir dürfen hier ehrlich überprüfen, ob wir uns tatsächlich für Andere verbiegen wollen obwohl wir es nicht müssen. Oft höre ich „es ging nicht anders“ um vergangene Verhaltensweisen zu erklären und den Frust im Zaum zu halten, was sicherlich in Teilen zutrifft. Aber ab JETZT geht es anders und das ist entscheidend für Ihre neue Qualität in allen familiären, partnerschaftlichen, beruflichen und persönlichen Beziehungen. Verantwortung für das eigene Handeln zu entwickeln statt es immer von Anderen abhängig zu machen.

Liebe Leser, ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Ostersonntag und einen entlastenden Neubeginn in Bereichen, in denen Sie sich immer noch verbiegen !