Mut & Muße – für Ihre neue Woche

jedes Mal wenn wir den Begriff „Selbstwert“ benutzen, vergessen wir diesen in einen Zusammenhang zu setzen mit dem Bild, das wir von uns meist unbewusst haben: das Selbstbild. Stattdessen läuft es bei den meisten Menschen ähnlich ab wenn es darum geht, den eigenen Selbstwert zu definieren: wir sehen bewusst ein Ideal, dann unbewusst das negative Selbstbild und schlussfolgern: mein Selbstwert ist im Keller (… und ich habe allen Grund dazu).

Zu unserem Selbstbild gehören neben den Schwächen auch die Stärken.
Wir müssen uns jedoch die Zeit und die Bewusstheit dafür nehmen, auch diese zu benennen und zu geniessen – nicht nur unsere negativen Seiten.

Sie ahnen es: unser Selbstbild ist kontinuierlich verzerrt durch den übermäßigen Fokus auf unsere Schwächen und die verminderte Aufmerksamkeit auf unsere Stärken.
Dadurch behandeln wir uns selbst freiwillig wie eine unfaire Person dies tun würde aufgrund andauernder Fehleinschätzungen. Wir sind in den allermeisten Fällen so gut, so ehrlich, so gewissenhaft, so kreativ und geben uns selber dauernd ein 4.
Bewusstheit, 1 Blatt Papier und 1 Stift sind die besten Werkzeuge für mehr Klarheit. Schreiben Sie sich Ihre Stärken mal auf, es sind deutlich mehr als Sie im ersten Moment denken. Schwächen dürfen Sie ebenfalls notieren und dann entscheiden, ob Sie daran etwas verändern wollen.
Im Zweifelsfall sind Sie gut genug !

Liebe Leser, viel Freude mit dieser kleinen Übung und einen wunderbaren Sonntag !

Liebe Leser,

vielleicht geht es Ihnen gelegentlich auch so: Sie haben eine Sache richtig gut gemacht, haben sich engagiert, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Und Sie stellen etwas frustriert fest: Ihr Umfeld nimmt es zwar zur Kenntnis aber ohne Ihnen eine besondere Wertschätzung zu zeigen.
Oder: jemand hat Sie beeindruckt oder etwas gesagt oder vollbracht, das Ihnen gefallen hat. Sie hätten etwas Freundliches sagen können, haben es aber nicht getan. Nun bereuen Sie es, leider haben Sie eine gute Gelegenheit für ein ehrliches Lob verpasst.

Loben heisst: ich sehe etwas, das ich wertschätze UND ich sage es.

So wie wir es geniessen gesehen zu werden, so freuen sich Andere ebenfalls darüber. Natürlich können wir Lob für uns behalten aber welchen Sinn macht es ? Ehrliches Lob ermutigt, motiviert, setzt Kräfte frei, macht Freude. Ein Lob, das wir jemand zuteil werden lassen hat auch immer mit uns selbst zu tun, wir sehen uns und den Anderen in einer sehr großzügigen Art und Weise. Wir anerkennen das Besondere am Anderen indem wir es mitteilen.
Wenn wir also selber mehr gesehen und geschätzt werden wollen, dürfen wir Andere ebenfalls öfter anerkennen. Ehrliches Lob ist ansteckend und verbreitet eine gute Energie in unserem gesamten Umfeld.

Liebe Leser, in diesem Sinne wünsche ich Ihnen mehr Mut zum Lob in Ihrem Alltag !

generell machen sich viele Menschen Gedanken über die zahlreichen Unterschiede zwischen Mann und Frau – sei es in der Partnerschaft, ganz allgemein in der Gesellschaft, am Arbeitsplatz, im Dating oder auch in der Kindererziehung. Die Beobachtungen sind interessant, Vieles lässt sich geschlechterspezifisch zuordnen, manches erkennen wir als „gegeben“ an oder als genetisch bedingt und manches versuchen wir zu verändern. Doch was bringt es wirklich diese Vergleiche ständig anzustellen ?

Wichtiger als die Feststellung von Unterschieden ist die Frage ob man sich als Mann oder als Frau wohlfühlt in seiner eigenen Rolle.

Tatsächlich sind viele Aspekte dieser Unterschiede zwischen Mann und Frau interessant – aber bringen Sie uns wirklich weiter ? Gerade in Konfliktsituationen, in denen die Beleuchtung der Eigenheiten eines Jeden einen großen Platz einnimmt, stellt sich die Frage wie es nun lösungsorientiert weitergeht nachdem wir wissen, dass wir unterschiedlich sind. Oft enden diese Überlegungen dann in einer Sackgasse. Viel zielführender ist die Frage ob man sich selbst in seiner eigenen männlichen oder weiblichen Rolle wohlfühlt und sich in dieser auch gegebenenfalls weiterentwickelt oder auch abgrenzt – denn dort liegen oft die besseren Antworten. Es zwingt zudem jeden Einzelnen in sich zu gehen und dort nach Optimierungsoptionen zu suchen bevor die alleinige Feststellung von Unterschieden einfach nur zu Frustrationen führt …

Liebe Leser, verbringen Sie einen gutgelaunten heutigen Sonntag !