Mut & Muße – für Ihre neue Woche

Faden folgen von Aufregung zu Ruhe

Liebe Leser,

in jedem Lebensbereich liegen Stress und Ruhe nah beieinander – oft nur einen Trigger entfernt.
In Familie, Beruf oder bei gesellschaftlichen Themen wühlen uns Menschen und Themen schnell auf.
Manchmal weil uns etwas sehr am Herzen liegt, manchmal weil es einfach störend ist.

Dann ist die Zündschnur kurz und die Rückkehr zur inneren Ruhe sehr mühsam.

Um ein stundenlanges Schmoren in negativer Energie zu vermeiden, ist es wichtig negative Emotionen intern wahrzunehmen und ggfs. auch angemessen auszudrücken. Wohlgemerkt angemessen: also nicht allein als unüberlegte Projektion auf Personen oder Situationen.
Das ist entlastend, da die gegenwärtige Situation nun mal so ist wie sie ist – es hilft, die Faktenlage anzunehmen.

Dann ist es allerdings erforderlich, zur inneren Tagesordnung über zu gehen und sich auf das zu fokussieren, was Freude macht, was entspannt und in eine gute Zukunft blicken lässt.
Vom nervigen Arbeitskollegen lenken wir die Energie wieder zurück auf ein interessantes Projekt und ein besseres Selbstmanagement.
Von der stressigen Privatsituation gehen wir über zu eigenen persönlichen Visionen, Hobbies und Stärken.
Von eigenen Begrenzungen fokussieren wir uns auf unsere guten Eigenschaften und Achtsamkeit uns selbst gegenüber.
Von Krankheit blicken wir auf alles, was unsere Gesundheit fördert und gut tut.

Und zwar in dem Moment, in dem uns der Trigger bewusst auffällt –
dann nehmen wir wahr und switchen um.
Wir bleiben konzentriert auf das (positive) Neue.

Das verändert sofort unsere eigene Energie, da wir die Fixierung auf Negatives schneller aufgeben und somit rasch selber positiver sind.

Ich wünsche allen meinen Lesern einen erholsamen restlichen Sonntag !

viele Menschen können sich gut erinnern an grosse oder kleine Momente der Verbundenheit  mit Anderen oder in ihrem Umfeld. Diese Momente sind so selten und so einzigartig, dass man sich genauestens daran erinnert

Hier kommt der Zusammenhang zwischen Empathie und Authentizität zum Tragen.

Nur wer sich selbst gut kennt und berücksichtigt, kann Andere gut beobachten und mit ihnen fühlen.

Nur wer sich selbst authentisch zeigt, kann auch von Anderen gesehen werden.

Dadurch entsteht Verbundenheit – deshalb fühlen wir uns gerade dann so verbunden wenn wir gleichzeitig sehr bei uns selbst sind und gleichzeitig bei anderen Menschen.
Wenn wir uns so zeigen können wie wir sind und Andere so annehmen wie sie sind.

Lassen Sie schöne Erinnerungen Revue passieren und kreieren Sie bewusst neue Verbundenheit.
Seien Sie authentisch, dann sind Andere es auch.
Das ist der Zauber dieser Dynamik.

im letzten Newsletter haben wir gesehen, dass unsere Wahrnehmung im Prinzip unsere Realität formt.

Um dennoch unsere Realität zu verändern und andere Resultate zu bekommen, können wir unsere Perspektive verändern.

So können wir verhindern, dass alte Glaubenssätze auch in unsere Zukunft hinein über unsere Realität bestimmen und uns beherrschen – denn sonst würde sich unser Leben nie verändern.

Eine kleine Übung zum Perspektivwechsel bzw. einer neuen Wahrnehmung:

Nehmen wir an, wir haben eine aktuelle Situation in unserem Leben, die wir „Problem“ nennen:

Schreiben Sie eine kurze Beschreibung des Problems in die Mitte eines Blattes Papier.
Daneben notieren Sie WIE Sie das Problem wahrnehmen.
Sie legen dieses Blatt Papier auf Ihren Esstisch und betrachten es von einer anderen Seite indem Sie sich bewegen und dann darauf blicken.
Sie fragen sich: „wie könnte es noch sein ausser meiner jetzigen Wahrnehmung“ ?
Und wie noch und wie noch – mehrmals. Und Sie bewegen sich immer ein Stück um das Blatt Papier herum mit dieser Fragestellung.
Dann kommen die anderen Perspektiven da sich Ihre Wahrnehmung verändert.

Auf diese Art und Weise entthronen wir alte Gedanken und entwickeln neue, die möglicherweise viel wahrer sind und uns zu mehr Wohlbefinden und besseren Lösungen verhelfen.