Mut & Muße – für Ihre neue Woche
Praxis Iris Barth

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96482 Ahorn
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Angst unterbechen
bei Angstthemen ist die Beschreibung des Verlaufs meistens so, dass die Betroffenen nicht mitbekommen, wann sie mit ihrer Angst „falsch abbiegen“ und ängstlich werden weil sie gar nicht wissen, dass sie trainieren können es überhaupt mit zu bekommen.
Die goldene Regel lautet: ich nehme es wahr und benenne es.
Ich evaluiere das Risiko.
Ist es real und wenn ja, zu welchem Prozentsatz ?
Dann entscheide ich, was ich neu denke und was ich neu tue.
Wichtig ist im Moment der Wahrnehmung: ich beobachte welche Gedanken, Gefühle und Körpersymptome/Verhalten ich habe. Das ist die Bestandsaufnahme.
Dann evaluiere ich das (Angst-) Risiko: wie hoch ist es tatsächlich – geht es um 10, 20 oder 40 Prozent ? Oder 90 % ?
Anschliessend treffe ich eine Bewertung: bleibt meine gedankliche Bewertung so bestehen ?
Oder darf ich mich neu entscheiden ? Dies ist meistens der Fall …
Was entscheide ich, was soll ab sofort gelten ?
Wie will ich mich fühlen mit der neuen Entscheidung ?
Welche praktischen Schritte gehe ich ?
Wie übe ich am besten mich daran zu erinnern und den „Angstmoment“ zu sehen, in dem Moment wo die negativen Gedanken und Gefühle kommen ?
Ich versinke nicht in der Angst sondern ich beobachte sie und erinnere mich, sie ist nur eine Folge meiner negativen Bewertungen.
An dieser Stelle bewerte ich neu.
In diesem Sinne, wünsche ich allen meinen Lesern einen entspannten Sonntag !
Verzetteln im Internet
wenn wir online etwas zum Kaufen suchen, etwas über ein Thema recherchieren oder einfach nur herumsurfen von einem interessanten Begriff zum nächsten, verlieren wir manchmal sowohl unser Zeitgefühl wie auch unseren kritischen Abstand.
Der Weg zum richtigen Inhalt gleicht einer Schnitzeljagd an Verlockungen, ganz nebenbei über Dramen, sinnlose Käufe und gefühlsmäßiges Auf und Ab aufgrund der Informationsdichte.
Im Internet zu surfen, die passenden seriösen Contents zu finden, diese kritisch zu beurteilen und dann die Informationen zu filtern, die auch hilfreich sind, ist eine Herausforderung – die man als solche nur erkennt, wenn man sich kritisch auseinandersetzt.
All zu oft verzetteln wir uns und sind am Ende unserer Internet-Recherche erschöpft und „leer“ weil unser Gehirn so viele Reize gar nicht mehr richtig verarbeiten kann. Vermeintlich einfacher Zugang zu „Information“ endet oft in einer Zerstreuung von Energie statt einer angedachten Bündelung.
Bleiben Sie daher wachsam und klicken Sie auf Ihrem Weg nicht dauernd wild hin und her.
Pausieren Sie ganz bewusst.
Absolut wichtig ist es, sein Ziel vor Augen zu behalten, so vermeiden Sie Ablenkungen, Fehlkäufe und das Gefühl von „unfinished business“ sowie unangebrachte Gutgläubigkeit und den Eindruck nun „Expertenwissen“ zu besitzen nur weil Sie einen Inhalt online gelesen haben.
Auch hier gilt wie immer: kritische Hinterfragung und auch mal eine alternative Quelle wie Fachbuch, Vortrag, ausländische Zeitungsausgabe und eigene Meinung.
Und Pausen, Pausen, Pausen.
In diesem Sinne, wünsche ich allen meinen Lesern einen wunderbaren Sonntag !
Freie Meinung 2
Liebe Leser,
im Anschluss an den Newsletter der letzten Woche ist auch hier das Thema die freie Meinung und wie wichtig es ist, diese frei und innerlich sortiert zu äussern.
Denn die freie Meinung ist gleichzeitig immer die freie Meinung des Anderen insbesondere des andersdenkenden Anderen.
Genau aus diesem Grund dürfen und müssen zwei Meinungen nebeneinander existieren können und auch im Streit- und Akutfall frei ausgesprochen werden können.
Denn sie sind genau so viel wert aufgrund ihrer freiheitlichen Grundlage.
Gleichzeitig zieht eine freie Meinung Ihren Wert und ihre Besonderheit aus der Authentizität der Person, die sie äussert. Nebeneinander zwei Meinungen gelten zu lassen ist auch ein Akt des gegenseitigen Respektes.
Resümiert betrachtet bedeutet „freie Meinung“ gleichzeitig individueller Ausdruck und Respekt desselben in jegliche Richtung.
Untrennbar ist diese von den Begriffen „Authentizität und Freiheit“ – diese sollten wir uns nicht nur bewahren sondern auch geniessen und zwar in allen Lebensbereichen.
Für alle meine Leser viel Sonnenschein an diesem sommerlichen Sonntag !