Mut & Muße – für Ihre neue Woche

solange die Kommunikation in einer Beziehung entspannt ist, verstehen die meisten Partner, dass jeder ein Mindestmaß für sich selbst sorgen sollte, was positive Gefühle angeht.

Sobald Stress entsteht, sollte man sofort sagen, wie es einem geht und was man braucht (nicht was der Andere falsch gemacht hat).

Keine DU-Botschaften sondern klare Kommunikation in der ICH-Form.
Auch wenn es gerade sehr unangenehm ist.

Dies bedeutet natürlich, dass man sich selbst zuerst sortiert und dann spricht.

Sonst sind wir auschliesslich in der Kritik von Verhalten und nicht in der empathischen Äusserung einer Kritik, die dann auch verstanden werden kann.

Ja, Sie haben richtig verstanden: auch derjenige, dessen Verhalten gerade nicht passte, hat auch ein Anrecht auf Empathie – wie soll er sonst wissen, was durch seine Handlung/Äusserung entstanden ist und was dem Anderen stattdessen lieber wäre ? Das geht nur, wenn es nachvollziehbar, klar und ruhig zugeht.

Wenn das nicht auf Anhieb gelingt, hilft auch meistens der Hinweis: „versetze Dich bitte an meine Stelle“.
„Mir geht es damit so und so“.
„Das brauche ich: X, Y, Z. (Ruhe, Verlässlichkeit, Unterstützung, Entlastung, Mitarbeit, Zusammenhalt etc…).

Wenn Sie diese einfache Vorgehensweise umsetzen, wird es deutlich besser.

Allen meinen Lesern, wie immer ein fröhliches Ausprobieren an diesem winterlichen Sonntag  !

regelmäßige Klagen in einer Beziehung erfordern zunächst einmal eine Klarstellung, auf welcher Grundlage eine Partnerschaft idealerweise funktioniert. Sie muss in erster Linie ausgewogen sein.
Oft haben diejenigen, die klagen, meist höhere Erwartungen – berechtigt oder unberechtigt – als diejenigen, die es weniger tun.

Es geht um eine gute Balance zwischen Eigenverantwortung und gegenseitige Ergänzung.

Viele Menschen sind sich innerhalb ihrer Partnerschaft nicht bewusst über ihre eigenen Bedürfnisse – dieser vielgenutzte vage Begriff, den jeder sehr abstrakt nutzt. Das heisst konkret, die Betroffenen wissen gar nicht, was sie brauchen.

Dies hat zur Folge, dass unerfüllte Bedürfnisse auf den Partner projiziert werden und diese(r) die Verantwortung bekommt, sie zu erfüllen. Tut er/sie  es nicht, hat er/sie schlechte Karten weil die Erfüllung von Bedürfnissen auch nicht offen ausgedrückt wird. Dadurch kommt es zu Kritik, die man nicht zuordnen kann, zu Nörgeleien, Sprachlosigkeit und Missverständnissen etc.

Nun zur Klarstellung: der Partner ist nicht dazu da, dem Anderen alles recht zu machen und für persönliches Glück zu sorgen. Die Eigenverantwortung für die Erfüllung seiner Bedürfnisse liegt – soweit möglich – bei jedem Einzelnen. Daraus ergibt sich, dass Wünsche nicht aus einem Anspruchsdenken heraus gefordert werden können sondern aus der Freude der Ergänzung von zwei Partnern heraus.

Dann macht eine ausgewogene Partnerschaft Freude und Sinn.

Allen meinen Lesern einen gemütlichen winterlichen Sonntag  !

so oft haben wir gehört, wie wichtig es ist Altes im Leben loszulassen.
Zu erkennen, wenn uns bestehende Dinge keine Freude mehr bereiten und letztlich aufzuhören, sie zu pflegen aus reiner Gewohnheit.

Altes loslassen schafft Raum für Neues und Energie für Dinge, die in der Zukunft liegen und uns inspirieren.

Ob Aktivitäten, die man jahrelang ausgeübt hat, Themen, die einen schon lange beschäftigen ohne je eine Lösung gefunden zu haben, Bekanntschaften, die man pflegt ohne wirklich zu wissen warum oder gar Freundschaften, von denen man sich irgendwie entfernt hat, ein Beruf, den man nicht mehr gerne ausübt – alle diese Dinge und Menschen sind nicht verkehrt an sich, es passt einfach manchmal nicht mehr.

Tatsächlich ist hier Loslassen der erste Schritt – manche Dinge sind so offensichtlich nicht mehr dienlich und nützlich, angenehm oder aufbauend.

Ich ermutige Sie, hiervon eine kleine Liste zu erstellen – um für sich selbst Klarheit zu schaffen mit einer Hand auf dem Herzen.

Ihnen Allen einen frostig – sonnigen Sonntag !