Mut & Muße – für Ihre neue Woche
Praxis Iris Barth

Lange Gasse 13
96482 Ahorn
Tel.: 09561 – 5111870
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Freie Meinung
Liebe Leser,
aktuell taucht im Rahmen einer allgemeinen gesellschaftlichen Verunsicherung die Frage der freien Meinungsäusserung öfter mal auf. „Darf ich meine Meinung überhaupt noch sagen ?“ oder „Mann kann seine Meinung nicht mehr äussern“ sind die gängigen Aussagen in diesem Zusammenhang.
Wir können und dürfen unsere Meinung natürlich sagen.
Mit Bedacht und Bewusstheit vorzugehen ist immer von Vorteil.
Es geht ja nicht darum, nur unüberlegt herum zu wettern (auch wenn Sie das ebenfalls dürfen) sondern eigene eigene differenzierte Meinung erst einmal zu entwickeln: was denke ich wirklich über ein Thema oder was ist mir wichtig ? Dies sind essenzielle Grundlagen für eine fundierte Sicht der Dinge.
Sie vermeiden sich unüberlegt den „Gewohnheitsmeinungen“ anzuschliessen nur weil diese gängig und akzeptiert sind.
Sie vermeiden sich unüberlegt Empörungen, Verallgemeinerungen, gesellschaftlichem Einheitsbrei und medialer Einseitigkeit auszuliefern.
Sie entwickeln Ihr eigenes Profil und erlauben es sich, authentisch zu sein und selber das Positive wie das Negative für sich festzustellen und mitzuteilen – in jedem einzelnen Lebensbereich.
Das schenkt Ihnen viel persönliche Freiheit und Unabhängigkeit.
Ich wünsche allen meinen Lesern einen erholsamen Sonntag !
Angst sofort unterbrechen
Angst sofort unterbrechen
Liebe Leser,
nicht immer existiert ein leicht identifizierbarer Trigger, den man bei Angst oder Ärger in Gedanken gut und schnell hinterfragen kann. So haben ängstliche Menschen auch sehr intensive Angstmomente, die sich entsprechend überwältigend anfühlen weil der Auslöser nicht greifbar ist.
Hier hilft die Atemtechnik 4 – 2 – 6.
4 Takte einatmen, 2 Takte halten und 6 Takte ausatmen.
Der Körper bekommt zunächst wieder ausreichend Sauerstoff, da wir die Lungenkapazität mit dieser Atemtechnik fordern.
Dann beruhigen wir uns und verhindern den Übergang zum Hirnstamm.
Mit der Fragestellung „nun sehen wir mal, ob hier irgendetwas Gefährliches für mich stattfindet“, aktivieren wir den präfrontalen Kortex und zwingen ihn, auf der Ebene des Denkens wieder eingreifen zu können mit einer halbwegs objektiven Antwort. „nein, gerade keine Gefahr in Sicht“ oder „ich sehe, was mir gerade nicht gefällt und ändere es“.
In Kombination mit dieser Fragestellung geraten wir wieder in angstfreie Fahrwasser und fühlen uns handlungsfähig weil wir mit dem Atem die Angstdynamik unterbrochen haben. .
Nun gilt es noch, sich ein paar beruhigende Affirmationen zu wiederholen:
„ich bin sicher“
„alles ist in Ordnung“
„ich kann dies oder das so und so verändern“
„ich bin entspannt“ oder was auch immer eine beruhigende Wirkung auf Sie hat.
Auf diese Art wird es relativ zügig angstfrei in Ihrem System.
Ich wünsche allen meinen Lesern einen erholsamen sonnigen Sonntagnachmittag !
Zuversicht halten
Zuversicht halten
Liebe Leser,
wenn wir daran arbeiten, schnell in einen angstfreien und entspannten Zustand zurück zu kehren, kommen dennoch immer mal wieder unangenehme Gedanken und Erfahrungen.
Auch hier gilt es dies anzunehmen ohne jedoch den Zustand des Wohlbefindens aufzugeben.
Der Satz: „Auch und gerade wenn unangenehme Dinge passieren, führen sie mich zu meinem Ziel“.
Dieser Gedanke – oder Affirmation – ist unglaublich entlastend weil er uns in einer positiven Haltung hält auch wenn nicht alles optimal läuft.
Denn gerade in einer Phase von zielgerichteter positiver Arbeit, ist selbst bei erfolgreichem Vorgehen auch der eine oder andere „alte“ negative Gedanke plötzlich wieder da und, natürlich bleibt unser „altes“ Umfeld. Druck kann entstehen, wenn wir den Anspruch haben, dass es uns von nun an nur noch gut gehen darf. Das ist unrealistisch denn Trigger und kleine „Rückfälle“ sind unvermeidlich – aber eben nicht schlimm.
Dank dieses einen Satzes, bleiben sowohl die gute Energie wie auch die Zuversicht, dass alles zu unserem Besten ist und bleibt.
Ihnen Allen einen erholsamen sommerlichen Sonntag !