Mut & Muße – für Ihre neue Woche
Praxis Iris Barth

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96482 Ahorn
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Vergessen – wie peinlich
es passiert jedem von uns, etwas mehr oder weniger Wichtiges, auch einmal zu vergessen. Von Hunderten von Dingen, die wir tagein tagaus erledigen, ist es ganz natürlich, dass so etwas vorkommt. Dennoch verurteilen wir uns, ärgern uns und hadern. Warum tun wir uns so schwer damit etwas derart Normales zu akzeptieren ?
Den Perfektionsanspruch, immer an alles zu denken, kann niemand erfüllen – weder Sie noch Andere.
Diese Tatsache ist Ihnen natürlich klar. Wenn Ihnen aber mal etwas „durch die Lappen geht“, ist es wichtig, sich nicht zu verurteilen bzw. gegen die Realität zu gehen. Sie haben nun einmal etwas vergessen und können Verständnis für sich selbst aufbringen oder sich entschuldigen, wenn Andere davon betroffen waren. Falls das alles nicht hilft, beantworten Sie bitte foldende 2 Fragen:
1. „Glauben Sie zu 100 %, dass ein Mensch überhaupt an alles denken kann ?“
2. „Ist eine Person unzuverlässig nur weil Sie einmal etwas vergisst ?“
Liebe Leser, ich hoffe ich kann Sie heute zu mehr Gelassenheit zum Thema „Vergessen“ motivieren sich selbst und Anderen gegenüber ….
Aufschieberitis
oftmals fühlen wir uns dem Leben insgesamt gewachsen, haben aber immer wieder Phasen, in denen wir alles mögliche vor uns herschieben. Wenn dieser Zustand länger andauert, häuft sich immer mehr an. Es entsteht eine Fülle von kleinen Dingen, die allesamt abgehakt werden müssen. Plötzlich stehen wir vor einem Berg, werden unzufrieden und fühlen uns überfordert. Um sich dieses ewige Aufschieben abzugewöhnen, lade ich Sie zu folgendem Experiment ein:
Erledigen Sie alles Anstehende, das nicht länger als 5 Minuten dauert, SOFORT.
Sie haben richtig gelesen: SOFORT. Warum ? Ganz einfach, weil Sie sich damit der kleinen aber nötigen Dinge auf der Stelle ent-ledigen. Das entlastet Sie, macht Sie zufrieden und motiviert Sie, noch mehr voranzubringen. Und es lässt Ihnen das nötige Zeitkontingent, das Sie für Wichtiges benötigen, das Zeit in Anspruch nimmt. Sie werden immer routinierter darin, gewisse Punkte auch schneller abzuhandeln. Sie haben also einen mehrfachen Nutzen: die Dinge zeitnah zu beherrschen und dies immer schneller zu können. Ganz nach dem Motto: „was ich auf nächste Woche verschieben kann, kann ich auch sofort tun“ (wenn es unter 5 Minuten dauert).
Liebe Leser, ich hoffe ich kann Sie heute für diesen Vorschlag motivieren und Sie dazu bringen, es einfach auszuprobieren ..
Digitalisierung und Kommunikation
generell häufen sich Berichte und Erzählungen, die das Unpersönliche oder Ungenaue an der digitalen Kommunikation bemängeln – dass diese praktisch ist und unzählige Vorteile und Fortschritte mit sich bringt ist dabei völlig unstrittig. Jedoch haben viele Menschen den Eindruck, digital nicht richtig „rüberzukommen“ ,“verkehrt zu empfangen“ oder auf etwas hereingefallen zu sein, das digital anders dargestellt wurde. Wie schätzt man digitale Inhalte am besten ein und wie schützt man sich selbst optimal – persönlich, emotional, zeitlich, finanziell etc. ?
Ein guter Instinkt ist durch nichts zu ersetzen.
Er formt und entwickelt sich durch reale Begegnungen und persönliche Gespräche.
Wenn uns diese Tatsache bewusst ist, können wir uns sicher und mit der nötigen Skepsis in der digitalen Kommunikation pudelwohl fühlen. Auch mit dem angenehmen Mass an Offenheit und Ausdrucksfähigkeit umgehen. Unser Instinkt bewahrt uns vor unangemessenem eigenen Verhalten und hilft uns, den richtigen Ton zu treffen, in allen Bereichen, die uns digital zugänglich sind: Emailverkehr mit Behörden, Online-Bestellungen, Umgang mit Kunden, Banken, Geschäftspartnern, Online-Dating, social media und viele mehr.
Liebe Leser, ich lade Sie ein, Ihrem Instinkt zu vertrauen. Pflegen Sie ihn, indem Sie immer wieder reale Gespräche führen, sich mit Mitmenschen treffen und öfter mal zum Telefon greifen …