Mut & Muße – für Ihre neue Woche
Praxis Iris Barth

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Entspannteres Weihnachten
jedes Jahr nehmen sich viele Menschen vor, rechtzeitig für ein stressfreieres Weihnachten zu sorgen damit sie dieses Fest mehr geniessen können indem sie für eine bessere Organisation von Geschenken, Karten, Besuchen und Events etc. sorgen. Ziel ist: mehr Zeit haben für den Genuss.
Nicht die Organisation im Aussen sondern die innere Einstellung bestimmt wie wir diese Zeit erleben.
Jedes Jahr treiben uns in der Vorweihnachtszeit Verpflichtungsdenken und Zeitdruck an: Geschenke besorgen, Aufmerksamkeiten verteilen, Veranstaltungen besuchen, Besuche abstatten, Backen und Kochen, all das macht im Einzelnen viel Freude, verursacht aber in der Fülle des Aufwands Stress. Statt Besinnlichkeit zu erleben, hetzen die meisten von einer Sache zur nächsten weil das Jahresende naht und neben den Weihnachts-Dingen sich auch noch Termindruck aufbaut. Vieles könnte man auch an den 365 Tagen des nächsten Jahres erledigen … Unternehmen Sie bewusst mehr Freudvolles und bauen Sie Verpflichtungen priorisierend ab (zB lieber Weihnachtsmarkt mit Freunden als 3 Vereinsfeiern, auch mal nicht backen, weniger Geschenke, mehr Zeit zu Hause …).
Halten Sie, liebe Leser, heute inne indem Sie sich bewusst aus übermäßigen Verpflichtungen herausnehmen und eine besinnliche Zeit erleben …
Zwanghafte Gedanken
das wiederkehrende Denken von Gedanken, die man gar nicht bewusst denken will oder die sich gefühlt aufdrängen bis gewisse Gedankengänge abgespult werden und man wieder am Anfang steht … und alles von vorne beginnt – das macht vielen Menschen zu schaffen. Sie würden gerne etwas anderes denken, driften aber immer wieder ab.
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Die effektivste Methode ist die vielgepriesene Musterunterbrechung: Gedankenstopp, bewusstes Unterbrechen mit Entspannung, Fokusumlenkung, neuen Zielen, neuen Aufgaben etc.
Sinn macht auch die bewusste Hinterfragung dieser wiederkehrenden Gedanken: sind sie denn wahr oder hilfreich ? Wenn die Antwort NEIN lautet, dürfen Sie den Gedanken los und gehen lassen indem Sie sich hinsetzen, in einen tiefen, sanften Atemrythmus gehen und sich anderen, entspannenden, schöneren Gedanken widmen. Unterbrechen Sie Gedanken, die Sie nicht denken wollen, einfach so oft wie möglich. Es ist eine Frage des Trainings, dann baut sich ein unerwünschtes Denkmuster ab.
Am heutigen Sonntag können Sie, liebe Leser, damit beginnen unliebsame Gedanken gehen zu lassen …
Krankheit als Zeichen
die ersten Klagen über Schnupfen, Husten und Wetter hören wir bereits um uns herum. Das fürchterliche Wetter ist es und all die kranken Menschen, die uns angesteckt haben …
Dabei sollten wir eine organische Erkrankung immer als das sehen, was sie ist: ein Zeichen dafür, dass unsere Abwehr etwas herabgesetzt ist – sonst wäre sie ja erfolgreich.
Dann ist der richtige Zeitpunkt, um wieder besser mit sich umzugehen: mit mehr Eigenfürsorge und Akzeptanz, dass man etwas verändern darf um gesund zu werden und es zu bleiben.
Stattdessen hadern wir, kämpfen gegen die Realität („das gibt es doch nicht“, „das darf nicht wahr sein“, „immer zur Unzeit“ etc.) und einmal wieder fit, machen wir weiter wie bisher.
Behandeln Sie Ihren Körper mit etwas mehr Liebe, danken Sie ihm für die unzähligen Aufgaben, die er kontinuierlich für Sie übernimmt. Wenn er einmal ein bisschen schlapp macht, benötigt er wieder mehr Aufmerksamkeit und Zuwendung, Bewegung, frische Luft, Eiweiß, Vitamine und … gute Gedanken der Dankbarkeit, der Zuversicht. Dadurch reagiert er noch positiver, weil Sie so auch noch für gute Gefühle sorgen.
Auch wenn Sie gerade nicht krank sind, versuchen Sie am heutigen Sonntag Körper und Geist etwas Gutes zu tun …