Mut & Muße – für Ihre neue Woche

immer wieder beherrschen zahlreiche Ängste die Tage (und Nächte) vieler Menschen – derzeit besonders in der aktuellen Corona-Situation. Ganz allgemein entsteht Angst dann, wenn wir fest glauben, dass eine Gefahr real ist. In der Folge richten wir unseren Fokus auf all das, was diese Angstgedanken bestätigt und festigen damit unser Angstgefühl nur noch mehr. Doch:

wer Angst hat, liegt nicht automatisch richtig. Deshalb hilft es, Angstgedanken zu hinterfragen: bin ich real bedroht  ? 

Wenn die Antwort JA lautet, dann ist es hilfreich zu fragen WIE HOCH die Bedrohung ist (nach der statistischen Wahrscheinlichkeit). In den Medien werden derzeit viele Zahlen genannt, hier kann jeder mitrechnen und erkennen, dass die derzeitige Situation zwar unschön ist und Solidarität erfordert, das Leben jedoch nicht unmittelbar in Gefahr ist, weswegen die Stärke der Angst oftmals NICHT gerechtfertigt ist. Die Berichterstattung, pauschale Aussagen, die Menschheit sei in Gefahr und Panikmache dürfen sehr kritisch hinterfragt werden. Zuversicht ist das, was den Menschen hilft. Stellen Sie diese für sich wieder her, indem Sie sich Ihre Ängste näher ansehen und hinterfragen.

Liebe Leser, ich wünsche Ihnen einen zuversichtlichen und entspannten Sonntag  …

ich gehe sogar noch weiter und sage etwas provokativ: genau wegen der aktuellen Corona-Lage ist es der richtige Zeitpunkt für eine gute innere Zeit. Um es vorweg zu nehmen: wir alle sehen den Ernst der Lage, in manchen Ländern und besonders für bestimmte Bevölkerungsgruppen-da ist nichts schön zu reden. Aber:

Wir können definitiv NIEMAND dienen mit Angst und negativen Gedanken. Wenn wir aber zuversichtlich und gut gelaunt bleiben und uns an die Regeln halten, ist es schneller wieder vorbei.

Unsere Gesundheit, unsere Mitmenschen, unsere Wirtschaft – wir alle profitieren mehr, wenn wir auch positive Aspekte in dieser krisenhaften Situation erkennen können. Zusammenhalt, Entschleunigung, mehr Zuwendung für unsere Kinder oder einen besonderen Dienst leisten in dieser Zeit, dies sind nur einige Punkte, die uns stark machen und durch die wir einen positiven Beitrag leisten. Machen Sie sich diese Dinge bewusst und suchen Sie für sich Wege und Inhalte, die Ihnen und Anderen wirklich dienen bis wir in die Normalität zurückkehren können.

Liebe Leser, vielleicht finden Sie heute Ruhe und Muße für eine positive Bewertung der aktuellen Lage …

selbst wenn wir noch so tief in einer belastenden Lebenssituation stecken – wir können immer etwas in unserem Sinn verbessern. Auch mit kleinsten Schritten sind wir in der Lage, nach und nach mehr Lebensqualität zu generieren – wenn wir uns darauf einlassen

und uns dazu die erforderliche Zeit nehmen. 

Minimale Zeiteinheiten für bewusste Auszeiten, über den Tag hinweg, laden uns wieder positiv auf: eine Tasse Tee in der Sonne, 5 Seiten aus einem schönen Buch, ein paar Minuten Bewegung, 2 Gymnastikübungen, ein kurzes Telefonat („ich denke gerade an Dich“), sich selbst im Spiegel anlachen, ein kleines Fussbad – die Liste kann unendlich fortgesetzt werden. Wenn Sie sich dafür öffnen, finden Sie selbst noch viel bessere Ideen und fangen an, sich deutlich wohler zu fühlen. Damit wächst der Abstand zu Problemen und wir fühlen uns unseren Belastungen besser gewachsen.

Liebe Leser, lassen Sie am heutigen Sonntag Ihrer Fantasie freien Lauf wenn Sie mögen…