Mut & Muße – für Ihre neue Woche

die meisten Menschen kennen das Gefühl der Frustration, das sich über kürzere oder längere Zeiträume aufbaut, wenn unangenehme Situationen oder Vorkommnisse immer wieder geschehen … und sie diese auch immer wieder hinnehmen – wodurch der Frustrationspegel logischerweise noch mehr steigt.

Dann ist der richtige Zeitpunkt für eine überlegte Aussprache: eine Schilderung der eigenen Wahrnehmung und der deutlichen persönlichen Positionierung, die sich daraus ergibt.

Durch die Schilderung der eigenen Sichtweise, kann auch der Andere seine Perspektive darstellen. Und es erfolgt meist daraus auch eine Art Aussprache über den Punkt, an dem eine Sache nicht mehr akzeptabel ist. Diesen Rahmen erst einmal für sich selbst zu definieren ist wichtig für die Erkenntnis AB WANN WIR SELBST GEGEN UNS GEHEN. Nur so können wir nach aussen ein Limit klar verdeutlichen. Gleichzeitig kommt auch die Sichtweise des Gegenübers zum Ausdruck und auch hier vielleicht sein eigenes Limit. Die Positionen sind nun klar, die persönlichen Energien unbeschwerter und die Chancen gut für einen bewussteren Umgang – für das, was daraus entstehen kann, übernimmt nun jeder seinen Part und auch das ist entlastend.

Liebe Leser, egal ob in der Partnerschaft, der Familie oder in Beruf, Vereinen oder Freizeit, versuchen Sie es einfach mal wieder !

die Prüfungssaison ist angelaufen für viele Schüler, Studenten und Berufstätige in Weiterbildung, die einen Abschluss oder Qualifikation anstreben. Oftmals sind es gerade die gut vorbereiteten Prüflinge, die im Vorfeld nervös bis ängstlich sind.

Angst und Stress bringen nichts-im Gegenteil. Sie verhindern den vollen Zugriff au den Präfrontalen Cortex in der Prüfungssituation.
ENTSPANNUNG ist das A und O.

Aber wie entspannt man sich, wenn man Angst hat ? Es ist wichtig, erst einmal zu merken, dass man Angst hat während man sie spürt. Dann gilt es herausfinden, wovor wir uns fürchten, zB. vor dem Versagen. Hier hilft es sehr, mehrere wahre und handfeste Gründe auf ein Blatt Papier zu notieren, warum das Versagen in dieser Prüfung unwahrscheinlich ist UND diese Aussagen zu verinnerlichen. Sich die Zeit zu nehmen, um die einkehrende Ruhe zu spüren, wenn Sie realisieren, dass Sie bereits 100 Erfolge hatten im Leben und vielleicht nur 1 Misserfolg. Das ergibt hier ein reales Risiko von 1 %: lächerlich … Prüfungsangst fühlt sich real an, die Gefahr ist jedoch rational oft unbegründet. Vergegenwärtigen Sie sich diese Tatsache und üben Sie konkret einige Beispiele. Achten Sie auf einen ruhigen Atemrythmus und nehmen Sie sich Zeit, die Aufgabenstellung in aller Ruhe genau zu studieren. Somit bleiben Sie im Präfrontalen Cortex und sichern sich den bestmöglichen Zugang zu Ihrem Wissen.

Liebe Leser, Ihnen einen entspannten Sonntag und viel Erfolg für Ihre Prüfung !

kommt in einem Newsletter das Thema LOSLASSEN vor, erhalte ich die meisten Nachfragen.
„Was bedeutet LOSLASSEN genau und wie schaffe ich es, wenn ich die Dinge, die passieren, gar nicht will ?“. Für mehr Klarheit können Sie die folgenden 2 Fragen unterstützen:

1. Habe ich Einfluss auf das, was passiert ?
2. Auf wen habe ich Einfluss ?

Grundsätzlich gilt es natürlich das anzunehmen, was gerade ist – Sie können es ja eh nicht ändern. Gerade bei Liebeskummer, wenn Jemand zB gegangen ist, dann ist das so. Dann können Sie es auch gleich annehmen, unabhängig davon, ob es Ihnen gefällt, Sie es verstehen, wollen, gerechtfertigt finden etc. Annahme ist Aufgeben von Widerstand. Dann widmen Sie sich der Person, auf die Sie Einfluss haben, nämlich sich selbst. Loslassen ist Öffnung für etwas anderes (egal was es ist). Die Haltung, dass es noch einen anderen Weg für Sie gibt, den Sie selbst gestalten können, führt Sie aus der Fremdbestimmung, erleichtert den Liebeskummer und macht das Leben nach vorne frei.

Liebe Leser, Ihnen einen sonnigen und entspannten wunderbaren Sonntag !