Mut & Muße – für Ihre neue Woche

„was ist denn, wenn ich gar kein Talent habe ?“ werden einige sofort fragen. Ehrlich gesagt, bin ich noch nie jemandem begegnet ohne irgendein Talent. Jeder hat etwas, das er besonders gut kann. So überrascht auch die Definition dieses Begriffs nicht:

Talent ist ein wiederkehrendes Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster, das man produktiv einsetzen kann und das über dem Durchschnitt liegt.

Wie wir aus der kognitiven Verhaltenstherapie wissen, ist ein solches produktives Muster natürlich im Zusammenhang mit Talenten ein positiver Zustand. Der Mensch ist glücklich weil er positive Gedanken, positive Gefühle und ein positives Verhalten bei gleichzeitiger körperlicher und geistiger Entspannung hat. Man vergisst die Zeit, spürt keine Schmerzen, ist völlig fokussiert und fühlt sich dabei inspiriert. Und das, egal ob Sie Maler, Musiker, Heimwerker, Hobby-Dichter sind, nähbegeistert, sportbegeistert oder mit dem grünen Daumen unterwegs, Innenräume gestalten, toll kochen, kulturell interessiert sind oder besonders gut mit anderen Menschen umgehen können, in pädagogischen oder sozialen Berufen bis hin zu passionierten Spitzenpositionen im Management. Denn genau diese Inspiration verankert Sie im Hier und Jetzt und bildet eine Oase des körperlichen und seelischen Wohlbefindens. Denn genau weil wir etwas besonders gerne tun, gelingt es uns so gut. Das ist Talent.

Liebe Leser, möge Ihnen ein altes oder neues Talent wieder Auszeit und Freude bringen – viel Spaß beim Entschleunigen an diesem Sonntag !

ziemlich genau wissen wir, was es bedeutet Angst zu haben. Vielen Menschen ist bewusst wovor sie sich fürchten und auch, dass sie im Zusammenhang mit ihren Ängsten konkrete Angstgedanken haben. Anders ist es beim Thema Vermeidung. Diese ist eine Konsequenz aus der Angst, die eher weniger bewusst ist aber weitreichend.

Wenn wir Angst haben, gehen wir mehr oder weniger bewusst in die Vermeidung. An den Folgen der Vermeidung erkennen wir oft erst das Ausmaß der Angst.

Wenn wir praktische Beispiele in Berufsleben oder auch privat betrachten, fallen uns spontan Personen ein (einschliesslich uns selbst), die dazu passen. So kann die Angst vor Neuem oder Unbekanntem zu Vermeidung und Rückzug führen: eine interessante Reise wird gar nicht in Erwägung gezogen obwohl sie uns bereichern würde, eine Fortbildung wird nicht wahrgenommen obwohl das Interesse vorhanden ist, der gutdotierte Posten wird trotz guter Prognosen nicht angestrebt weil man zusätzliche Verantwortung meidet, das Fitness-Studio wird nicht gebucht weil man sich unwohl vor anderen im Sportdress fühlt obwohl die Rückenprobleme zunehmen und man Lebensqualität einbüsst … Die Vermeidung hilft kurzfristig der Angst auszuweichen, fliegt uns aber später um die Ohren in Form von Bedauern und Frustration weil wir so viele Möglichkeiten nicht genutzt haben, um mehr aus unserem Leben zu machen. Haben Sie Angst ? Dann geben Sie Gas …

Vielleicht können auch Sie heute ein Vorhaben planen und umsetzen – und dabei Ihr bisheriges Vermeidungsverhalten überwinden !

nach den letzten Newslettern über das Thema „Kränkungen“, möchte ich nun auch ganz praktisch auf eine dritte Option eingehen, wenn es darauf ankommt sich wehren zu können. Ganz alltäglich finden Grenzüberschreitungen aller Art statt, Rechte, die beschnitten werden oder schlicht nicht ausgeübt werden können, Benachteiligung und selbstverständlich auch Straftaten. Es dreht sich hier um UNRECHT. Dabei ist auffällig, dass viele betroffene Menschen dies hinnehmen obwohl sie darunter leiden.

Sich Unterstützung zu sichern bei übergriffigem Verhalten aller Art ist der erste Schritt in Richtung Wehrhaftigkeit.

Egal ob es sich um Mobbing oder Belästigung am Arbeitsplatz handelt, schalten Sie den Betriebsrat ein. In der Schule melden Sie es sofort der Schulleitung inkl. Cybermobbing bei Jugendlichen, Angriffe auf Ihre Person der Polizei, rechtliche Belange lassen Sie einen Anwalt für Sie einfordern. Wenn Sie durch Behörden oder Institutionen Unrecht erfahren, beschweren Sie sich. Dabei geht es nicht um Querulantentum sondern um das konkrete Einstehen Ihrer Rechte und das Verhindern von drohendem Unrecht.
Persönlich wehrhaft zu sein garantiert die körperliche, geistige und rechtliche Unversehrtheit und tut den Menschen gut.

Liebe Leser, ich wünsche Ihnen einen entspannten Sonntag !