Mut & Muße – für Ihre neue Woche

dieser Gedanke geht ihnen oft durch den Kopf: den Müttern, den Chefs, den Kollegen im Team, denjenigen, die ehrenamtlich arbeiten, kurzum: allen, die jeden Tag Verantwortung tragen und sich engagieren damit verschiedenste Lebensbereiche überhaupt funktionieren oder besser funktionieren. Wenn jedoch Erschöpfung und das Gefühl von Ungerechtigkeit immmer größer werden, ist es legitim, sich folgende Frage zu stellen:

Ist es denn wiklich wahr, dass immer Sie alles machen müssen ?

Machen Sie bewusst und ganz gezielt auch etwas für sich statt immer nur für Andere !

„Ja, aber wie soll es dann gehen-es kümmert sich doch sonst keiner !“ höre ich oft, wenn ich diese Frage stelle. Am Anfang vielleicht aber Ihre Umgebung muss sich auch erst darauf einstellen, dass Sie nicht mehr die ganze Verantwortung übernehmen können. Spätestens wenn Sie körperlich und/oder geistig „schlapp machen“ stellt sich zusätzlich die Frage nach dem Sinn.

Damit es nicht so weit kommt und Sie wieder mehr persönliche Lebensqualität haben, öffnen Sie sich doch am heutigen Sonntag einmal für die Hinterfragung, ob Sie alles,  was Sie belastet, unbedingt so weiterführen müssen…

vielleicht erkennen Sie sich darin wieder: Sie tüfteln endlos lange herum, sind aber dennoch nicht zufrieden. Es kostet Sie viel Energie auf vielen Gebieten aktiv zu sein und Sie haben den Eindruck, dass Sie am Ende des Tages doch nur die Hälfte Ihrer Aufgaben erfüllt haben. Sie stoßen auf zahlreiche Widerstände, überwinden diese immer wieder mit enormem Kraftaufwand – alles fühlt sich so anstrengend an. Und an manchen Tagen fühlen Sie sich  als Versager-immer dann wenn „rein gar nichts gelingt“.

Perfektion und Versagen liegen eng beieinander weil der Anspruch (Perfektion) unrealistisch ist und somit nicht erfüllbar (automatisches Versagen).

Menschen mit Perfektionsanspruch geraten dauerhaft in eine Spirale, der Sie nur entkommen, wenn Sie bewusst diesen Kreislauf unterbrechen. Es ist daher sinnvoll, sich regelmäßig zu fragen, ob es Sinn macht viel Zeit und Energie in eine Sache zu investieren. Gut ist meistens gut genug. Perfekt sein dürfen Sie, wenn Sie viel Freude und Glück empfinden bei einer Sache-dann ist etwas per se perfekt-aber es ist nicht das Ziel sondern eine positive Nebenerscheinung.

Was macht Ihnen Freude ? Ich lade Sie ein, es am heutigen Sonntag für sich herauszufinden …

Das Jahresende naht und uns wird bewusst, dass 2018 blitzschnell vorüber gegangen ist. Hatten wir doch den Vorsatz gefasst, unsere Zeit endlich besser zu nutzen… Doch haben wir wirklich das Gefühl, dass es uns gelungen ist ? Eher nicht . Wie könnte es also im neuen Jahr klappen, obwohl sich das Rad gefühlt immer schneller dreht ?

Wir haben jede Zeit der Welt – wir müssen sie uns nur bewusst machen.

Wir können den Moment wahrnehmen und gestalten und noch einen Moment und noch einen …

Momente sind die Bausteine für Stunden, Tage, Wochen, Monate und ein Jahr – wir alleine reihen Sie aneinander.

Bewusstheit über diesen steuerbaren Vorgang gibt uns mehr Kontrolle und mehr Macht über unsere Zeit. Wenn wir auch noch regelmäßig innehalten und dabei spüren, wie es uns geht, können wir angenehme Momente bewusst verlängern und unangenehmere verkürzen …  

Liebe Leser, kommen Sie gut und zuversichtlich ins neue Jahr und haben Sie vielen herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihre Anregungen, die mich immer wieder aufs Neue inspirieren !