Mut & Muße – für Ihre neue Woche

im letzten Newsletter haben wir gesehen, dass neue Konstellationen neue Chancen bieten und wir die Initiative ergreifen können, um eine gute Grundlage zu schaffen in einem neuen Team. Aber auch in bestehenden beruflichen Gebilden, möglicherweise auch in frustbeladenen kollegialen Beziehungen, können wir neu starten statt zu klagen und zu hadern.

Wir können auch hier um Aufmerksamkeit bitten und uns folgendermaßen positionieren: „so und so lange arbeiten wir schon zusammen, Vieles verändert sich über die Jahre, dies oder jenes hat sich bewährt, hier sollten wir wirklich etwas verbessern – was denkt Ihr ?“

Eine Zusammenarbeit ist auch eine Art von Beziehung: wir können innerlich aufgeben und klagen über bekannte Missstände ohne selber etwas zu verbessern (Kommunikation, Termine, Schnittstellen, gruppenübergreifende Informationen, Aufgabenteilung etc.). Es ist dann äußerst unrealistisch überhaupt etwas zu erwarten: warum sollte sich etwas verändern, wenn wir es nicht versuchen ? Sehen Sie es so: versuchen Sie dankbar zu sein, dass Andere möglicherweise so unbeweglich sind, dass Sie selber sich nun endlich bewegen dürfen und zum Ausdruck bringen, was Ihnen in Ihrer Zusammenarbeit wichtig ist. Sie können nur gewinnen.

Haben Sie einen erholsamen Sonntag und gute Verbesserungsideen für die kommende Woche …

wenn neue kollegiale Konstellationen entstehen – in Unternehmen, Behörden und wie auch immer gearteten Organisationen – sehen wir neue Teams, veränderte Strukturen und Hierarchien, neue Produkte, Veränderungen von Verkaufsstrategien etc. Bei der Bildung von neuen Teams speziell geht es darum, sich als Einheit aufzustellen und dabei individuell zu positionieren. Wie geht dabei am besten vor ?

Indem man sich zusammensetzt und seine Sichtweise zum Ausdruck bringt, z.B.: „mein Name ist Soundso, wir kennen uns kaum, meine Wunschvorstellung ist so und das ist meine bisherige Erfahrung. Hier und da kann ich mir gute Potenziale vorstellen. Was denkt Ihr ?“

Immer wieder führen Vorgesetzte Mitarbeiter zusammen für ein Projekt, ein Produkt, für eine Struktur, für ein bestimmtes Ergebnis. Darüber gibt es immer wieder Klagen, denn das führt nicht automatisch zu einem menschlichen Zusammenhalt oder gar kollegialer Harmonie. Wenn hierfür in Ihrem Unternehmen sowohl die Zeit als auch die Einsicht in den Nutzen guter interner Zusammenarbeit fehlen, können Sie immer noch für sich sorgen und es auf diese Weise in Ihrem Team versuchen.

Ihnen zunächst einen wunderbaren Sonntag und für die kommende Arbeitswoche einen guten Start  …

Scheitern ist wichtig – diese Aussage ist für viele Menschen zumindest gewöhnungsbedürftig. Bei Einigen stößt sie sogar auf eine klare Ablehnung – scheitern ist unangenehm und hält uns zunächst einmal fern von unseren Zielen-das soll wichtig sein ? Sollen wir uns auch noch darüber freuen ?

Scheitern ist eine Realität – wenn sie passiert, bietet sie uns eine Lektion:

Lernen und Dranbleiben.

Oft wirken erfolgreiche Menschen so perfekt und verkörpern damit unser Bild von „Success“  – das ist jedoch nur unsere Wahrnehmung und unser Glaube. Uns fallen nur die positiven Merkmale dieser Mitmenschen auf, sie scheitern irgendwie nie. Das hat 2 Gründe: ein natürlicher Umgang mit Misserfolgen als ganz normaler Vorgang während der Zielerreichung und eine andere Definition von „Misserfolg“ an sich: es sind Erfahrungswerte, die einen weiterbringen. Und die dritte Komponente ist, dass sich Erfolgreiche nicht entmutigen lassen und einfach an Ihren Plänen dranbleiben bis sie sich erfüllt haben. Also ist das Wort „Scheitern“ nichts anderes als eine neue wertvolle Erfahrung auf dem Weg zum Ziel.

An diesem heutigen Sonntag wünsche ich Ihnen viel Gemütlichkeit und Zeit für Introspektion …