Kritik in positivem Kontext 2
die theoretische Kritik in positivem Kontext soll heute etwas praktischer dargestellt werden.
Wie schaffen wir es, gerade wenn wir Anlass zu Kritik haben und selber emotional geladen sind, diesen positiven Kontext nicht zu überspringen ?
Die wichtigste Regel lautet: erkennen und würdigen, was der Andere gut macht und dann eine klare Botschaft anhängen.
Also: kein Genörgel.
Es muss klar sein, was Sie ausdrücken wollen und genau das muss im Stillen im Vorfeld ausformuliert werden.
Dies gilt für alle relevanten Lebensbereiche, denn sonst mangelt es an Klarheit am Ende einer Diskussion.
Oft bleiben allein Kritik und Ärger in Erinnerung, nicht aber das gewünschte Endergebnis. Es gibt zu viel Negativität und das Wesentliche wird vergessen weil der Empfänger der Kritik in Stress gerät und gar nicht mehr wirklich aufnahmefähig ist.
Egal ob Angestellte, Teenager, Beziehungspartner – wer kritisiert wird, hat ein Recht auf eine klare Marschroute worum es geht und wie die Vorstellung des Gegenübers stattdessen ist.
„Sie haben den Büroablauf super organisiert – bitte künftig auch Information X, Y, Z bitte direkt zeitnah an mich“.
„Danke für die vorsortierte Schmutzwäsche, bitte frischen Korb jedes Mal gleich wieder mit raufnehmen und einräumen“.
„Wir haben alle grossen Nutzen vom Handy, bitte während der Mahlzeiten neben an lassen“.
Damit disziplinieren wir uns selbst vorab in unserer Ausdrucksweise und kommen schneller und besser gelaunt ans Ziel bei Anderen.
So ist Kritik keine wirkliche Kritik mehr sondern Klarheit für Alle !
Ihnen allen einen sonnigen Sonntag !

