jeder hat Entscheidungen zu treffen, jedoch verhalten sich die Menschen unterschiedlich bei der Entscheidungsfindung. Während die Einen freudig dabei sind und sich ständig mühelos entscheiden, sind Andere unsicher und tun sich schwer: es besteht die Sorge, man könne eine Entscheidung treffen, die man später vielleicht bereut. Dadurch entsteht eine regelrechte Hemmschwelle, man windet sich und läuft Gefahr, sich gar nicht mehr zu entscheiden-dies wiederum führt auch zu Problemen. Wie kann man sich also bestmöglich entscheiden ?

1. Wir können uns entscheiden und bei Bedarf Kurskorrekturen vornehmen oder uns einfach neu entscheiden.

2. Sich nicht zu entscheiden ist auch eine Entscheidung-und hat ebenso Konsequenzen.

Egal welche Art von Entscheidung ansteht, wir können nie ausschliessen auch einmal eine Fehlentscheidung zu treffen. Aber wir können uns dann aufs Neue entscheiden, wenn wir merken, dass eine Sache nicht funktioniert, sich nicht gut anfühlt oder unerwünschte Konsequenzen hat. Dadurch entsteht auch das, was man ERFAHRUNG nennt-diese ist teils mit Erfolgen verbunden oder auch mit verbesserungsbedürftigen Ergebnissen. Menschen, die sich entwickeln, haben auch den Mut Fehler zu machen, weil sie eben aus diesen lernen. Wer sich ungern entscheidet, riskiert stecken zu bleiben und gibt zudem ein hohes Maß an Kontrolle an andere entscheidungsfreudigere Menschen ab.

Vielleicht eignet sich für Sie der heutige Sonntag für eine überfällige Entscheidung !…

heute möchte ich Sie auf eine Angewohnheit aufmerksam machen, der wir tagtäglich nachgehen und die eine beachtliche Auswirkung auf uns hat: der ständige Vergleich mit unseren Mitmenschen. Solange wir dadurch motiviert und angespornt werden im positiven Sinne, ist alles gut. Doch allzu oft fühlen wir uns bei einem Vergleich minderwertig. Was passiert hier genau ? Und was tun ?

1. Wir vergleichen unser Inneres mit dem äusseren Anschein von Anderen-dabei schneiden wir in der Regel schlecht ab und fühlen uns auch entsprechend.

2. Vergleichen Sie sich ab sofort nur noch mit dem Menschen, der Sie gestern waren.

Als soziale Wesen wollen wir mit unseren Freunden, Nachbarn, Verwandten und Kollegen mithalten. Oft schenkt uns dieser Wunsch eine gute Motivation – wir fühlen uns inspiriert und freuen uns am Ergebnis – sei es materiell und/oder in unserer persönlichen Entwicklung.
Wenn wir uns aber minderwertig fühlen, dann ist es an der Zeit, sich auf uns zu besinnen. Denn hier liegt das Potenzial zur Inspiration und zur Zufriedenheit. Bedenken Sie bitte auch, dass in den sozialen Netzwerken die Darstellung nach aussen stattfindet („alle sind schön und glücklich“). Diese dürfen wir nicht verwechseln mit der Realität. Sie aber können Ihre eigene Realität erschaffen, indem Sie sich persönlich weiterentwickeln.

Seien Sie am heutigen Sonntag inspiriert wenn Sie mögen und nehmen Sie sich Zeit zur inneren Einkehr …

 

vielleicht ist die Frage „Einmischen oder Beteiligen ?“ passender –  denn die meisten Situationen sind nicht schwarz oder weiß. Oft lädt ein Thema ein zu einer Art Beteiligung und sei es nur, dass wir einfach eine Meinung dazu haben, die wir gern mit Anderen teilen möchten. Hier den richtigen Ton zu treffen ohne Mitmenschen zu bevormunden oder sich in deren Angelegenheiten einzumischen, kann eine richtige Herausforderung sein. Hier zwei simple Regeln:

1. Sie sprechen in der ICH-Form darüber, wie Sie eine Sache sehen (auch aus Ihrer Erfahrung heraus)-damit drängen Sie niemanden eine unangemessene Sichtweise auf.

2. Sie halten die 3 Arten von Angelegenheiten auseinander: MEINE, DEINE und GOTTES Angelegenheiten.

Mit diesem beiden Regeln machen Sie nichts falsch: Sie drücken Ihr Empfinden in der ICH-Form aus und sind sich auch im Klaren darüber, welche Angelegenheit gerade zur Sprache kommt. Somit werden Sie nicht übergriffig und behalten sowohl Abstand wie auch Überblick in einer Diskussion-diese kann Themen wie Beruf, Nachbarschaft, Politik oder ethische Fragen betreffen. Ein Grund mehr für eine gewählte und treffsichere Ausdrucksweise mit entsprechender innerer Haltung.

Ich wünsche Ihnen interessante Gespräche am heutigen Sonntag und viel Fingerspitzengefühl bei der Anwendung dieser Regeln !

inzwischen wissen wir alle: Meditation tut gut-egal in welcher Form wir sie praktizieren. Wir können sie als bewusstes Innehalten anwenden, als bewährte Entspannungsmethode entdecken oder als Hort der Inspiration empfinden.

Meditation schenkt uns geistige Ruhe.

Sie beschert uns Inspiration.

Und baut körperlichen Stress ab.

Indem wir uns an einen ruhigen Ort begeben und dort mit Körper und Geist verweilen, tanken wir physische und psychische  Energie. Auf diese Weise unterbrechen wir den stressigen Alltag und gewinnen Abstand zu negativen Denk- und Erlebnisweisen sowie körperlichen Missempfindungen.

Lassen Sie am heutigen Sonntag mit bequemer Kleidung, einem friedvollen Ort und viel Bewusstheit im jetzigen Moment Ihre Seele regenerieren !

 

in der  wissenschaftlich am besten erforschten Therapieform VERHALTENSTHERAPIE ist die „Musterunterbrechung“ ein zentraler Begriff. Was hat dieser aber mit dem Thema „Auszeit“ zu tun ?
In unserer hektischen Lebensweise entstehen immer mehr Störungen aufgrund der Tatsache, dass Menschen unerwünschte Muster zeigen, die dysfunktional sind. Da sie diese jedoch immer wiederholen, festigen sie sich und machen als Mittel der Wahl die Musterunterbrechung notwendig.

Eine stressbesetzte Lebensweise erfordert in diesem Fall eine Musterunterbrechung namens „Auszeit“.

Man könnte diese Auszeit auch Urlaub nennen, Meditation, Pause, Hobby, Nickerchen oder … Weltreise. Das Ziel ist immer dasselbe:  eine Unterbrechung unserer bewussten oder unbewussten Stressmuster oder/und unserer festgefahrenen Verhaltensweisen (z.B. Grübeln, Überforderung am Arbeitsplatz oder im Privatleben, Ess- und Schlafstörungen um nur einige zu nennen). Das Ergebnis dieser Musterunterbrechung: sie verschafft uns geistige Ruhe, Abwechslung und eine neue angenehme Fokusausrichtung auf ein anderes Gebiet sowie gezielte körperliche Entspannung. Jeder kann lernen sie zu praktizieren !

Liebe Leser, der Sonntag ist eine Musterunterbrechung  ! 

der Newsletter von letzter Woche hat viel Resonanz erfahren … Mehrere Leser haben mich mit der Fragestellung angeschrieben wie sie sich meine Empfehlung, offensiv mit einer peinlichen Situation umzugehen, denn konkret vorstellen dürfen. Wie denn soll die Wortwahl lauten wenn etwas ausgesprochen wird: SO EINFACH WIE MÖGLICH !

„ich habe mich gerade völlig verkehrt ausgedrückt-Entschuldigung !“
„das war definitiv zuviel Luft-sorry“
„das war etwas voreilig und ist mir jetzt schon etwas peinlich“
„mit einem Zauberstab würde ich es gern ungeschehen machen“ usw …

Seien Sie erfinderisch und auch in solchen Situationen so authentisch wie nur möglich. Gelegentlich unpassende Bemerkungen, ein unangenehmes Geräusch, eine Fehleinschätzung – das alles lässt sich durch das direkte Ansprechen der unangenehmen Situation entschärfen und ist sofort vergessen. Jeder kennt dieses Gefühl und auch Anwesende werden sozusagen entlastet, da sie nun endlich sagen dürfen: „ist doch nicht schlimm !“ oder „ist mir auch schon passiert !“

Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sonntag  !

jedem von uns ist es schon einmal passiert: wir geraten in eine peinliche Situation und schämen uns in Grund und Boden. Doch was geschieht mit uns in diesem Moment, wenn wir dieses gefürchtete Gefühl empfinden ? Wir fühlen uns vor Anderen klein, verachten uns selber-und können nicht fliehen. Wir müssen diese missliche Lage aushalten.

Es ist hilfreich hier den Angriff nach vorne zu starten: sagen Sie laut und deutlich, dass Ihnen die Situation peinlich ist.

Sie werden gleich eine enorme Entlastung verspüren, denn es ist offensiv ausgesprochen. Und jeder Anwesende wird versuchen Sie zu beruhigen, da es ihm/ihr auch schon einmal so ergangen ist. Jeder ist froh nicht der Einzige zu sein, dem ein Missgeschick irgendeiner Art vor den Augen Anderer passiert ist. Die Nachwirkungen unserer Sozialisation („Schäm‘ Dich !“ und „Was werden Andere nur von Dir denken ?“) sind immer noch präsent aber nicht unüberwindbar. Und das einfach auszusprechen, was sich ohnehin schon gezeigt hat, ist ein guter Ansatz, um diesen Dämon zu relativieren.

Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Sonntag  !

die meisten der viel beschäftigten Menschen kennen einen Zustand ganz besonders: den im Dauerstress zu sein. Und falls es mal keinen Stress gibt, macht sich plötzlich ein anderer unbehaglicher Zustand breit: die Langeweile. Man weiß schon gar nicht mehr wie es sich anfühlt, nicht unter Strom zu stehen. Etwas stimmt nicht. Unter Stress merken wir dies zwar auch, hinterfragen es aber aus zeitlichen Gründen nicht. Was haben also Stress und Langeweile gemeinsam und weshalb fühlen wir uns unwohl dabei ?

In beiden (extremen) Zuständen sind wir innerlich nicht präsent.

Wir spüren die Zeit nicht.

Damit, liebe Leser, bringen wir uns selber dauerhaft um unser Lebensgefühl. Wir erleben unsere eigene Zeit gar nicht mehr, weil wir sie und uns selber gar nicht spüren. Wir funktionieren im Stress und in einer freien Stunde wissen wir mit uns selber nichts anzufangen-wir suchen die nächste Beschäftigung, die uns am Funktionieren hält.

Ich wünsche Ihnen am heutigen Sonntag bewusste Aktivitäten von Qualität, frei von Zeitdruck und reich an Lebensgefühl …

auch Sie kennen sicherlich das Gefühl wiederholter Frustration, wenn Sie etwas in Ihrem privaten oder beruflichen Umfeld vereinbaren und die involvierte Person sich nicht daran hält oder Sie hinhält ohne konkrete Festlegung. Immer wieder stellen Sie fest: mit Dem- oder Derjenigen kann man einfach nicht planen-nie ergibt sich etwas Greifbares, das auch wirklich gilt. Wir wissen zwar, dass wir andere Menschen nicht verändern können, müssen andererseits aber auch mit dieser chronischen Unsicherheit umgehen wenn wir dabei selber zuverlässig bleiben wollen-welch eine Herausforderung ! Was also tun ?

Wenn Sie ein zuverlässiger Mensch sind, dann halten Sie diesen Wert hoch-egal wie Andere sich verhalten.

Akzeptieren Sie, dass ein Anderer sich nicht festlegen kann (es gibt immer einen Grund sich nicht festzulegen), seien Sie ihm nicht böse und machen Sie einzig Ihre eigene Planung – Sie haben ohnehin keine Wahl.

„Soll man denn den Betroffenen ganz außen vor lassen ?“ werden Sie sich vielleicht fragen. Nun, dieser lässt sich ja beim besten Willen nicht einbeziehen indem er selber immer wieder für Rückzieher sorgt und verhindert, dass ein Vorhaben mit ihm verlässlich umgesetzt werden kann. Insofern trägt er selber die Verantwortung dafür, ob es ihm wichtig ist mit dabei zu sein oder er sich mit seinem Verhalten selber ausschließt-aus welchem Grund auch immer.

Versuchen Sie, dieses Verhalten nicht persönlich zu nehmen und verfolgen Sie zuverlässig und unbeirrt Ihre Ziele-ein gutes Motto an diesem herbstlichen Sonntag…

sehr häufig empfinden Menschen Verlustangst wenn Sie den Eindruck haben (und ihren Gedanken glauben), dass der Partner sich zurückzieht. Plötzlich kommen weitere angstbesetzte Gedanken hinzu, der innere Film läuft unaufhaltsam ab. Einige von Ihnen wissen, was dann passiert: es wird geklammert. Oft mit allen denkbaren Mitteln: überzeugen wollen, nachlaufen, ausspionieren, Szenen machen, bitten, betteln …

Was sich bewegt, kann keiner aufhalten.

Wenn Jemand sich zurückzieht, ist es ratsam, selbst auch einen Schritt (oder zwei) zurückzugehen.

Dies ist eine Art des Loslassens, die für beide Seiten Vorteile bietet: sie verhindert den Druck auf den Einen und ermöglicht dem Anderen mehr Abstand und Selbstkontrolle-was die Situation positiv beeinflusst.

Übrigens gilt diese Faustregel auch für Freundschaften, familiäre Beziehungen zu Kindern und Verwandten und last but not least für geschäftliche Verbindungen. Wenn Sie also befürchten, ein Freund, ein Partner oder ein gutes Geschäft könnten Ihnen abhanden kommen, gehen Sie einen Schritt zurück und beobachten Sie, ob sich etwas bewegt …