Das Ultimatum

gelegentlich kommt dieses äusserste Mittel zum Einsatz, wenn es darum geht, Unklarheit oder generell unerwünschtes Verhalten von Anderen zu beenden – oftmals nach einer längeren Phase von Unklarheit.

Wer dieses Instrument nutzen will, muss erst selber klar sein.
Idealerweise geht es der Person, die es stellt, damit gut.

Die Energie eines Ultimatums muss, wie gesagt klar, sein.
Ein Ultimatum gilt auch vor allem für die Person, die es ausspricht.
Deshalb ist es so wichtig, sich die Konsequenzen vorher zu überlegen, durchzuspielen und damit fein zu sein. Zu wissen, ich ziehe das Ding durch falls es nicht klappt.
Es bedeutet: entweder bekomme ich, was ich will – anders will ich es nicht und dann mache ich etwas anders.
Alles andere ist Erpressung oder Druck und damit nicht nur wirkungslos. Es erodiert auch das inhaltliche Gewicht und den Respekt, wenn etwas als Ultimatum dargestellt wird und dann letztlich nicht durchgezogen.
Wenn angedrohte Konsequenzen ausbleiben, war es kein Ultimatum.

Wir können dies täglich erleben, sowohl  im privaten wie auch im beruflichen Bereich.

Dies sollte man sich deshalb sehr gut überlegen und an der eigenen Abgrenzung arbeiten damit ein Ultimatum wirken kann und nicht als inhaltloser inkonsequenter Abdruck hängen bleibt weil man Angst hat vor den selbst aufgestellten Konsequenzen.

Ihnen allen einen klaren sonnigen Sonntag heute  !