Ich als Zentrum des WIR 2
es ist klar, dass eine Gemeinschaft nur dann wirklich stark ist wenn deren Individuen sich auch als Teil davon individuell wirklich wahrgenommen fühlen.
Einer Gemeinschaft zugehörig und als Individuum anerkannt zu sein – dies geschieht wenn Beitrag zum Ganzen und persönliche Freiheit ausbalanciert sind.
Wie können wir uns also stark fühlen und in unserer Freiheit respektiert wenn im Sinne des Allgemeinwohls Kompromisse anstehen ?
Wenn wir das Dilemma wahrnehmen, etwas tun zu müssen, das wir nicht wollen und dann nicht wissen, wie wir uns verhalten sollen oder noch schlimmer: gar nicht mehr wissen, was richtig für uns ist.
Die Zwangslage ergibt, dass man entweder dominiert oder sich unterordnet.
Wir vergessen allerdings in dieser Situation, dass es noch einen Weg gibt: nämlich den, sich einzuordnen.
Dies bedeutet, das gemeinsame Ziel zu sehen und GLEICHZEITIG eigene Grenzen wahrzunehmen und zu vertreten. Hier liegen die unendlichen Möglichkeiten der individuellen Betrachtungsweise: das ICH entscheidet, wie es sich in der Gemeinschaft positioniert – egal ob im Beruf, in familiären Situationen, in Partnerschaften bis hin zu politischen und kulturellen Bereichen. Hier besteht Handlungsspielraum, den sollten wir unbedingt wahrnehmen und nutzen.
Solange wir uns als handlungsfähig empfinden, ist es leichter in der Gemeinschaft an schwierigen Tagen.

